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Description
(Text)
Die meisten spätmittelalterlichen Gotteshäuser werden von aufwendig errichteten Türmen geprägt. Neben ihrer Bedeutung als weit sichtbares weltliches und geistliches Symbol erfüllten Türme wichtige Funktionen für das städtische Gemeinwesen. Sie dienten u.a. als Träger der den Tagesablauf bestimmenden Glocken, als Orientierungspunkt für die Schiffahrt oder als Sitz des Türmers. An den Backsteinpfarrkirchen der Hansestadt Danzig ist die besondere Bedeutung von Türmen bis heute ablesbar. So verbot der Deutsche Orden, der für sich beanspruchte, geistlicher und weltlicher Herrscher über Preußen zu sein, dem durch Handel reich gewordenen Danziger Patriziat die Aufstockung der städtischen Türme.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Das Turmbauverbot des Deutschen Ordens für das spätmittelalterliche Danzig - Turmbauvorschriften des Ordens für Königsberg - Der Ordensburgturm, ein Bauwerk zwischen Wehr- und Kirchturm - Zur Typengeschichte, Wahrnehmung, Funktion und christlichen Symbolik von Türmen.
(Author portrait)
Der Autor: Olaf Asendorf wurde 1963 in Bremen geboren. Nach einer Ausbildung und Tätigkeit als Speditionskaufmann studierte er von 1990 bis 1995 Kunstwissenschaft und Neuere deutsche Philologie an der TU Berlin. Promotion 1997.



