Description
(Text)
Die Enthaltung der großen Mehrheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei der Abstimmung zum Moskauer und Warschauer Vertrag bildete am 17. Mai 1972 den Höhepunkt der parlamentarischen Auseinandersetzung um die "Neue Ostpolitik" der sozial-liberalen Koalition. Die Studie untersucht, wie es zur Enthaltung der Opposition kam und welche Strategien die Unionsparteien im Konflikt mit der Regierungspolitik in der sechsten Wahlperiode entwickelten. Neben zeitgeschichtlichen und politologischen Forschungen greift die Arbeit auf bisher nicht genutztes Quellenmaterial zurück.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die CDU/CSU und die Ergebnisse der sozial-liberalen "Neuen Ostpolitik" vom Oktober 1969 bis Dezember 1971 - Die Ratifizierung des Moskauer und Warschauer Vertrags - Die innerdeutschen Verträge und der deutsch-tschechoslowakische Vertrag - Zur Einteilung des ost- und deutschlandpolitischen Verhaltens der CDU/CSU von 1969 bis 1972.
(Review)
"Anselm Tiggemann erläutert ebenso die Haltung der Unionsparteien zu den innerdeutschen Verträgen wie zum Prager Vertrag. Seine eindrucksvolle, informative und gut lesbare Studie sollte einem großen Leserkreis empfohlen werden." (Giselher Schmidt, Hessischer Rundfunk)
(Author portrait)
Der Autor: Anselm Tiggemann, geboren 1970, studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Köln, Bonn und Bielefeld. Zur Zeit arbeitet er an einer Dissertation zur Kernenergiekontroverse.



