Description
(Text)
Die Autorin stellt die Dogmatik der abstrakten Gefährdungsdelikte in Verbindung mit den kriminologischen Grundlagen des Verkehrsstrafrechts dar, um so die Chancen der Entwicklung einer taiwanesischen Verkehrsstrafgesetzgebung nach deutschem Vorbild aufzuzeigen. Sie untersucht die Notwendigkeit abstrakter Gefährdungstatbestände anhand kriminologischer, strafrechtssystematischer und verfassungsrechtlicher Überlegungen und kommt zu dem Ergebnis, daß abstrakte Gefährdungstatbestände die Strafbarkeit zu weit ausdehnen. Sie schlägt daher Einschränkungen und Alternativen abstrakter Gefährdungstatbestände im Verkehrsstrafrecht vor.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die materiellen und prozessualen Schwierigkeiten alkohol- und rauschmittelspezifischer Verkehrsstraftaten - Die Rechtsnatur der abstrakten Gefährdungsdelikte - Die Anwendung der abstrakten Gefährdungstatbestände des Verkehrsstrafrechts - Generalprävention und Strafbarkeitseinschränkungen - Vorschläge zur Bekämpfung von Alkohol und Rauschmittel im taiwanesischen Verkehrsstrafrecht nach deutschem Vorbild.
(Author portrait)
Die Autorin: Li-Ching Chang wurde 1958 in Taoyuan, Taiwan geboren. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Staatsprüfung studierte sie am Graduate Institute of Law der Universität Taiwan in Taipei, wo sie den akademischen Grad Doctor of Law erlangte. 1986 trat sie eine Stelle als Privatdozentin an der Juristischen Fakultät der Universität Dunghai in Taichung an. Anschließend verbrachte sie zwei Jahre an der Universität München aufgrund eines Stipendiums des National Science Council Taiwan und erhielt eine Doktorandenstelle bei Prof. Dr. Lothar Philipps. Nach dem zweijährigen Aufenthalt in Deutschland wurde sie Associate Professorin an der Juristischen Fakultät der Universität Dunghai in Taichung. 1996 setzte sie ihr Studium an der Universität München aufgrund eines weiteren Stipendiums fort und konnte 1997 erfolgreich ihre Doktorarbeit abschließen.



