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Description
(Text)
Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine schwere psychische Erkrankung, die in der Folge verschiedener Traumata auftreten kann. Charakteristisch ist das Auftreten quälender Erinnerungen an das Trauma (Intrusionen). Welche Faktoren zur Aufrechterhaltung dieser Erinnerungen beitragen, ist bisher nur wenig bekannt. In vier Studien an 336 Verkehrsunfallbeteiligten wurde ein Modell der Aufrechterhaltung posttraumatischer Symptomatik überprüft. Das Modell stellt die Bedeutung kritischer Gedanken zum Trauma und der Vermeidung von Situationen, die an das Trauma erinnern, in den Mittelpunkt. Die Ergebnisse stützen das Modell: Objektive Merkmale des Traumas wie z.B. die Unfallschwere sagen die Schwere der Symptomatik nicht vorher. Dagegen sind dysfunktionale Gedanken zum Unfall und das Ausmaß der Vermeidung eng mit der posttraumatischen Symptomatik assoziiert. Aus den Befunden werden Empfehlungen zur psychotherapeutischen Behandlung posttraumatischer Symptomatik abgeleitet.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Posttraumatische Belastungsstörung - Psychische Folgen von Verkehrsunfällen - Modelle und Befunde zur Aufrechterhaltung posttraumatischer Intrusionen - Bedeutung spezifischer dysfunktionaler Kognitionen und kognitiver Vermeidung.
(Author portrait)
Die Autorin: Regina Steil, geboren 1965, studierte Germanistik und Psychologie in Marburg. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Universität Göttingen und promovierte dort. Seit 1991 arbeitet sie als Therapeutin in der Behandlung von Angststörungen und affektiven Störungen. Von 1995 bis 1996 führte sie mit einem Stipendium der Daimler-Benz-Stiftung an der Universität Oxford (Großbritannien) eine Studie zur Behandlung der psychischen Folgen von Verkehrsunfällen durch. Seit 1996 ist sie als Hochschulassistentin am Institut für Psychologie der Universität Jena tätig. Daneben arbeitet sie in der Weiterbildung graduierter Psychologen.



