Description
(Text)
Mit der Verwirklichung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion werden sich die Rahmenbedingungen für die europäische Geld- und Finanzpolitik grundlegend ändern. Im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stehen u.a. die offenen Fragen hinsichtlich des von der Europäischen Zentralbank zu verfolgenden geldpolitischen Konzepts und die Auswahl des als optimal angesehenen Länderkreises, mit dem die Währungsunion begonnen werden sollte. In diesem Zusammenhang wird jedoch in der politischen Diskussion vernachlässigt, daß die Währungsunion auch eine Ursache für künftige Defizite der öffentlichen Haushalte sein kann. Bislang wurden in der Union die möglichen Konsequenzen für einen gemeinschaftlichen Finanzausgleich nicht kodifiziert. Mit dieser Arbeit wird ein Beitrag zur Klärung der noch offenen Fragen im Zuge der europäischen Integration gegeben.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Denkbare geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank - Institutionelle Ausgestaltung des Europäischen Systems der Zentralbanken - Die Europäische Union als optimaler Währungsraum - Auswahl des Teilnehmerkreises - Europa der mehreren Geschwindigkeiten - Finanzwissenschaftliche Konsequenzen der Europäischen Währungsunion - Haushaltsdefizite als Folge der Währungsunion - Europäischer Finanzausgleich.
(Author portrait)
Der Autor: Marco Scharmer wurde 1969 in Bremen geboren. Er studierte von 1989 bis 1994 Wirtschafts- und Politikwissenschaften an der Universität Bremen. Während seines Studiums und seiner Promotion war er am Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik ISL in Bremen tätig. 1997 promovierte er am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen.



