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Description
(Text)
Wer "Natur" thematisiert, erklärt eine Idee der Natur zum Inhalt des gesellschaftlichen Diskurses. Die Gegenwart sieht die Natur in einer Krise. Dieser ökologischen Krise als Gesellschaftsproblem will man durch eine neue Naturphilosophie begegnen, durch eine normsetzende Natur, der sich die Gesellschaft unterzuordnen habe. Doch was sind die Ursprünge einer Naturphilosophie, für die vor allem F.W.J. Schelling als Philosoph des DeutschenIdealismus steht? Das Buch weist nach, daß die Philosophie Schellings gerade keine Begründung einer absoluten, übergeordneten Natur bietet. Vielmehr begreift Schelling eine doppelte Idee der Natur als Herausforderung des aufgeklärten Subjekts Mensch. Und als eine solche Herausforderung der Aufklärung, nicht als vorgängige Instanz des Daseins, ist die Idee der Natur bis heute von Interesse.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Idee der Natur als Überwindung des Naturzustandes - Kritik einer neuen Naturphilosophie - Die Voraussetzungen der modernen Idee der Natur in Antike und Mittelalter - Die transzendentalphilosophische Grundlegung der Idee der Natur - Die Naturphilosophie Schellings - Produktivität und Produkt - Die doppelte Idee der Natur als organisierendes System - Die Bedeutung für die heutige Naturidee.
(Author portrait)
Der Autor: Thies Schröder, geboren 1965 in Schleswig-Holstein, studierte und arbeitete zwischen 1984 und 1996 am Institut für Landschaftsökonomie der TU Berlin. Er beschäftigt sich kritisch mit der kulturellen Bedeutung der Idee der Natur sowohl als Fachjournalist für Stadt- und Landschaftsplanung wie als freier Autor.



