Description
(Text)
Die Frage nach der Verantwortlichkeit der Bank aus der Kreditvergabe hat in Deutschland wieder an Aktualität gewonnen. In der Rechtsprechung sind gewisse Ansätze vorhanden, bei der Beurteilung der Haftungsfrage von subjektiv-individuellen Willens- und Verhaltenskriterien wegzugehen und auf objektiv feststellbare Eigenschaften sowie Verkehrsschutzbedürfnisse abzustellen. Diese Tendenzen sind jedoch noch verhältnismäßig wenig ausgeprägt. In Frankreich hat hingegen auf der Grundlage einer weiten Generalklausel eine Präzisierung der die kreditvergebende Bank treffenden Verhaltens- und Sorgfaltspflichten bereits stattgefunden. Die Arbeit möchte zu einer sachgerechten und angemessenen Lösung des Fragenkomplexes in Deutschland beitragen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Aktualität der Haftungsfrage - Bestandsaufnahme: RGZ 136, S. 247 ff. und die neuere Rechtsprechung - 826 - Die französische Rechtssituation: Rechtsgrundlagen - Haftungsvoraussetzungen - Schadensersatz - Entwurf eines Haftungskonzepts: Rechtliche Grundlagen - Pflichten der kreditgebenden Bank.
(Author portrait)
Der Autor: Volker Armspach wurde 1957 in Ludwigshafen/Rh. geboren. 1981 Jur. Staatsexamen. 1983 D.E.S.S. Gestion financière et Fiscalité an der Université d'Orléans. Berufliche Tätigkeit in Paris, Berlin und seit 1991 Conseil Economique in Luxembourg. 1996 Promotion an der Universität Mannheim.



