Description
(Text)
Der gesamte Kosmos des Osmanischen Imperiums ist noch immer eine Landkarte mit weißen Flecken. Erstmals wird versucht, die handwerkliche Güterproduktion Vorderasiens und die spezifische Rolle der Lederhandwerke in ihren verschiedensten Aspekten zu erfassen. Dargestellt werden historische Formierung, Veränderung und Widersprüche. Eine Analyse der Kontinuitäten und Diskontinuitäten führt zur Herausarbeitung der Zunftorganisation als politisch-religiöses Produktionsverhältnis städtisch-osmanischer Zivilisation. Die Untersuchung der Herausbildung dreier spezifischer "Technologie-Kreise" (westlich-anatolisch, nordöstlich-armenisch, südöstlich-kurdisch-armenisch) öffnet den Blick für multi-ethnische und multi-konfessionelle Räume und Zeiten.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Städtische Güterproduktion im Osmanischen Reich - Lederhandwerke und deren spezifische gesellschaftliche Verflechtung - Zunftorganisation - Drei "Technologiekreise".
(Review)
"Zu empfehlen ist die Studie ø...! Islamwissenschaftlern, Turkologen und Wirtschaftswissenschaftlern, die sich speziell für die innere Struktur und Entwicklung des Wirtschaftslebens im Osmanischen Reich am konkreten Beispiel des lederverarbeitenden Handwerks interessieren." (Yasemin Karakasoglu-Aydin, Zeitschrift für Türkeistudien)
(Author portrait)
Die Autorin: Heidemarie Doganalp-Votzi, geboren am 28.1.1961. Studium der Völkerkunde, Turkologie und Islamwissenschaften an der Universität Wien. Mehrere mehrmonatige Forschungsaufenthalte in der Türkei und in Frankreich. Langjährige Lehrtätigkeit in Deutsch als Fremdsprache. Derzeit Lektorate in Zentralasien, zuletzt in Aschgabat/Turkmenistan.



