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Description
(Text)
Die Untersuchung widmet sich der Bürgschaft im Rechtsleben Hamburgs während der letzten drei Jahrhunderte, in denen noch Hamburgisches Recht diese Materie regelte. Die Rechtsnormen, die Der Stadt Hamburg Gerichts-Ordnung und Statuta von 1603 über dieses Institut enthielten, werden nach Herkunft, Inhalt und Wirkung dargestellt und gewürdigt. Dabei werden die Rechtsprechung, soweit es die Quellen gestatten, und deren wissenschaftliche Begleitung anschaulich. Außerdem wird der Blick auf die Lebenssachverhalte gelenkt, denen die Bürgschaft diente. Im Recht der Bürgschaft verschmelzen Einflüsse des römischen Rechts mit deutsch-rechtlichen Elementen. Die Regelung der Bürgschaft im Hamburgischen Stadtrecht zeigt dieses über Jahrhunderte vorherrschende Sicherungsmittel im Übergang zu einer modernen, wissenschaftlich unterstützten Kodifikation.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Bürgschaftsrecht im Hamburgischen Stadtrecht von 1603 - Fortentwicklung bis zum Bürgerlichen Gesetzbuch - Arten und Inhalt der Bürgschaftsrechtsverhältnisse - Bedeutung der Bürgschaft im Verfahrensrecht (Kaution von Kläger und Beklagtem, Arrestkaution, Appellationskaution) - Bedeutung der Bürgschaft im Rechtsleben sonst.
(Author portrait)
Die Autorin: Claudia Susan Hoppe wurde 1968 in Hamburg geboren und studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten in Hamburg und Genf. Sie legte 1993 die Erste und 1996 die Zweite Juristische Staatsprüfung ab. Von 1994 bis 1996 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Seminar für Deutsche und Nordische Rechtsgeschichte der Universität Hamburg. Seit April 1996 ist sie bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main tätig.