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Description
(Text)
In der Arbeit wird eine linguistische Erklärung dafür gegeben, wie sich die Ironie auf der Textebene konstituiert. Die Textebene wird hier mit einer Methode analysiert, die auf allgemeinen Prinzipien der Argumentationstheorie basiert. Diese wurde den Erfordernissen einer linguistisch-empirischen Untersuchung angepaßt. Die Untersuchung hat gezeigt, daß in ironischen Texten stets nicht-schlüssige Konklusionen, d.h. Scheinkonklusionen auftreten. Ein Text kann ironisch verstanden werden, wenn seine konklusive Struktur widersprüchlich, d.h. der Text scheinkonklusiv ist, auch wenn keine stilistischen oder lexematischen Inkongruenzen festzustellen sind. Die Ermittlung der scheinkonklusiven Struktur in einem Text kann als die entscheidende Methode zum linguistischen Nachweis der Ironie auf der Textebene angesehen werden.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Ironie als linguistisches Phänomen - Erwartungswidrigkeiten als Basis der Ironie - Erklärung von Ironie im Rahmen eines Textes durch Analyse der konklusiven Struktur des Textes.
(Author portrait)
Die Autorin: Hannele Kohvakka wurde 1953 in Helsinki geboren. 1983-1988 Studium der Germanischen Philologie an der Universität Helsinki. 1988 M.A. 1993 Lic. phil. Seit 1990 ist sie als Assistentin am Germanistischen Institut der Universität Helsinki tätig.



