Description
(Text)
Nach Schaffung der formalrechtlichen Voraussetzungen zur Vollendung eines Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen in Europa, erfolgt eine Bestandsaufnahme, um Anspruch und Wirklichkeit im Hinblick auf bestehende Hürden beim grenzüberschreitenden Immobilien-Banking offenzulegen. Denn in diesem Segment finden wir faktisch noch abgeschottete nationale Märkte vor, in denen bisher von einem wechselseitigen Eintritt keine Rede sein kann. Die Kardinalfrage lautet daher, welche formalen oder faktischen Barrieren rechtlichen oder ökonomischen Ursprungs das grenzüberschreitende Geschäft behindern und eine gegenseitige Marktpenetration erschweren oder unmöglich machen. Es wird dabei zwischen den Bedingungen unterschieden, die deutsche Kreditinstitute im britischen Gastlandmarkt zu beachten haben ( Going Britain ) und den Voraussetzungen, die auf britischer Seite beim Eintritt in den deutschen Gastlandmarkt zu erfüllen sind ( Going German )-
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Charakteristika des Immobiliarkredits in beiden Ländern - Die Marktstruktur und die vorherrschenden Wettbewerbsbedingungen auf den jeweiligen nationalen Immobilienfinanzierungsmärkten - Theoretische Fundierung durch ausgewählte industrieökonomische Ansätze - Empirische Bestandsaufnahme des grenzüberschreitenden Immobiliarkredits - Analyse der rechtlichen, administrativen und ökonomischen Markteintrittsbedingungen und -schranken.
(Author portrait)
Der Autor: Michael Schütz wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach Banklehre betriebswirtschaftliches Studium an der Philipps-Universität zu Marburg und der University of California in Santa Barbara (UCSB). Abschluß als Diplom-Kaufmann 1988. Diverse Studienaufenthalte an der London School of Economics (LSE), London, und der New York University (NYU), New York. 1995 Promotion am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Philipps-Universität zu Marburg (Prof. Dr. E. Priewasser).



