Description
(Text)
Die Studie analysiert die in Europa nahezu unbekannte Thematik der Autobiographien australischer Ureinwohnerinnen aus ethnologischer Perspektive. Die zwischen 1977 und 1994 entstandenen Quellen repräsentieren einen wichtigen Teilbereich der indigenen Kultur und Literatur Australiens. Die literatur-ethnologische Analyse eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu den Erfahrungen der Aborigines-Frauen und zeichnet die emische Perspektive nach. In den Autobiographien spiegeln sich zeitgeschichtliche Ereignisse wider, ihr geschlechtsspezifischer Blickwinkel verdeutlicht eindrücklich die frauenspezifischen Auswirkungen der Akkulturation in Australien.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Autobiographien australischer Aborigines-Frauen (1977 bis 1994) im Kontext der modernen Aborigines-Literatur - Literaturhistorische Verortung der Autobiographien - Frage nach den frauenspezifischen Auswirkungen des Kulturwandels.
(Author portrait)
Die Autorin: Christiane Rühl, geboren 1968 in Kassel, studierte an der Universität Heidelberg Ethnologie, Sinologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Australische Aborigines, Ethnologische Frauenforschung und indigene Literatur.



