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Description
(Text)
An der Schwelle zu einem neuen Jahrhundert stellt sich die Frage, ob wir die richtigen, d.h. "viablen" Begriffe von der Welt haben. Vor dem Hintergrund eines Paradigmenwandels in den Natur- und Kognitionswissenschaften untersucht die Studie die Bildung von Begriffen in der Scientific Community und bei Jugendlichen. Die Wissenschaftsgeschichte der Leitbegriffe "Ordnung" und "Chaos" zeigt, daß unsere "Begriffe von der Natur" und die "Natur von Begriffen" in einem selbstreferentiellen Prozeß stehen. Aus empirischen Analysen mit dem Polaritätsprofil ergibt sich ein "Assoziationsraum von Begriffen", der aus wissenschaftshistorischer, neurobiologischer und evolutiver Sicht diskutiert wird. Die Ergebnisse führen zu pädagogischen, lernpsychologischen und didaktischen Vorschlägen für einen in die Zukunft weisenden inter- und transdisziplinären Lehrplan, der an Beispielen aus der Biologiedidaktik konkretisiert wird.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Wissenschaft als Ordnungssuche: Ordnung - Entropie - Deterministisches Chaos - Phasen der Lerntheorien: Kognitivismus - Konnektivismus - Konstruktivismus - Assoziationsraum von Begriffen: Affinitäts-, Cluster- und Faktorenanalyse - Assoziatives Lernen: Instruktion - Konstruktion - Leitprobleme - Leitbegriffe.
(Author portrait)
Der Autor: Helmut Haß, geboren 1940 in Potsdam-Babelsberg. 1961-67 Studium der Fächer Biologie, Chemie und Geographie an der Universität Mainz, 1. und 2. Staatsexamen. Seit 1972 als Fachleiter für Biologie am Studienseminar für Gymnasien in Koblenz tätig. 1995 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hamburg.



