Description
(Text)
Vor dem aktuellen Hintergrund der Internationalisierung der Rechnungslegung sind die US-GAAP von besonderer Bedeutung. Neben den im Rahmen eines Bilanzrechtsvergleichs zwischen der US-amerikanischen und der deutschen Rechnungslegung ermittelten Unterschieden bei den Ansatzregeln für immaterielle Anlagewerte werden die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen betrachtet. Zur Erklärung der Unterschiede wird aus den Rahmenbedingungen eine Hypothese über die Aktivierungspraxis in den USA abgeleitet. Als Ergebnis des empirischen Untersuchungsteils wird festgestellt, daß die Unterschiede auf die Behandlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung zurückgehen. Bei der Beurteilung der Vermögenseigenschaft von immateriellen Einzelwerten treten hingegen tendenziell keine bedeutenden Unterschiede auf.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen als Ursache für die Ausgestaltung der Rechnungslegung - Abstrakte und konkrete Aktivierungsfähigkeit nach US-GAAP - Analyse der Aktivierungsgepflogenheiten und der Aktivierungsmöglichkeiten.
(Author portrait)
Der Autor: Michael Schön, geboren 1966 in Erbach/Odenwald. Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt am Main von 1986 bis 1990. Von 1992 bis 1994 Stipendiat des Stifterbands für die Deutsche Wissenschaft, seit 1995 Referent im Konzern-Rechnungswesen. 1996 Promotion.



