Description
(Text)
Wie die mit "räuberischen Aktionären" gemachten Erfahrungen zeigen, birgt das Anfechtungsrecht, das jedem Aktionär unabhängig von der Höhe seiner Beteiligung und einer Beeinträchtigung eigener Interessen zusteht, ein besonderes Gefahrenpotential für die Gesellschaft in sich. Der von der Rechtsprechung zugelassene Einwand des Rechtsmißbrauchs sowie das durch das neue Umwandlungsrecht eingeführte "Unbedenklichkeitsverfahren" bieten hier nur einen begrenzten Schutz. Vor diesem Hintergrund unternimmt die Arbeit den Versuch, die Anfechtungsklage einer kritischen Gesamtwürdigung zu unterziehen und auf ihre Angemessenheit hin zu überprüfen. Die dabei diagnostizierte Übersicherung bestimmter Aktionärsgruppen bildet den Ausgangspunkt für ein umfassendes Konzept zur dogmatischen Fortentwicklung und rechtspolitischen Reformierung des geltenden Rechts.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Beschränkung des Anfechtungsrechts durch das Prinzip der Verhältnismäßigkeit - Ausgleich eines partiellen Rechtsverlustes infolge Einführung eines Quorums durch Ausgleichs- und Schadensersatzansprüche - Vor- und Nachteile einer Aktionärsklage zur Geltendmachung von Schäden der Gesellschaft im deutschen Recht.
(Author portrait)
Die Autorin: Marion Vollmann, geboren 1965 in Frankfurt am Main. Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main und an der Law School der Cornell University, New York, USA. Seit 1996 als Rechtsanwältin in Frankfurt am Main tätig. Promotion 1996.



