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Description
(Text)
Die Revision war stets Gegenstand kriminalpolitischer Reformdiskussionen. Ihr gegenwärtiger Zustand wird von Wissenschaft und Praxis als unbefriedigend empfunden. Die Arbeit zeigt auf, daß dieser gegenwärtige Zustand das historische Produkt eines kontinuierlichen Verlustes an Prinzipiengebundenheit darstellt, wie sie die Genese des Revisionsrechts noch prägte. Einmal von rechtsstaatlichen Prinzipien losgelöst und unter die Ägide des Revisionszweckdenkens gestellt, erweist sich das Rechtsmittel als brauchbares politisches Machtinstrument im Nationalsozialismus. Unter der Prämisse eines neuen kategorischen Imperativs, so zu handeln, daß sich Auschwitz nicht wiederhole, fordert der Autor eine an der Freiheitssicherung des Bürgers orientierte Wende in der kriminalpolitischen und wissenschaftlichen Diskussion um die Revision.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Genese des Revisionsrechts im 19. Jahrhundert - Trennung von Tat- und Rechtsfrage - Entwicklung der Aufklärungsrüge - Rechtsstaatliche Prämissen der Revisionsreform.
(Author portrait)
Der Autor: Stefan Braum, geb. 1969, von 1988-1993 Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main, 1993 1. juristisches Staatsexamen, seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. P.-A. Albrecht, 1996 Promotion.