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Description
(Text)
In der Planwirtschaft sind Banken nur Kassenwarte der Staatswirtschaft, jedes Darlehen wird ihnen vom Staatsplan vorgeschrieben. In der Marktwirtschaft sind sie ein unabhängiger Wirtschaftsfaktor, ihre Entscheidungen über Darlehen und andere Investitionen beeinflussen Erfolg und Erfolgsaussichten einzelner Unternehmen und ganzer Wirtschaftszweige. In dieser Arbeit wird erstmals der schwierige Wandel in der Rolle der Bankdarlehen für die Volksrepublik China dargestellt, der sich im Verlauf der Wirtschaftsreform im Osten entwickelt. Dabei wird aus der Fülle komplexen Materials ein klares Bild dieser wichtigen Vorgänge bei der marktwirtschaftlichen Reform erarbeitet. Die Arbeit ermöglicht überdies, die Kreditreform in China mit der in anderen östlichen Reformländern zu vergleichen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Planwirtschaftsverfassung - Staatsfinanzverfassung - Investbaumittelzuweisung - Einheitliches Bankgewerbe: Volksbank - Gesamtkreditplan - Planungssteuerung der Umlaufmitteldarlehen - Wirtschaftsreform nach 1979 - Neue Bankgewerbe: Zentralbank, Staatsgeschäftsbanken und sonstige Kreditorgane - Darlehen statt Zuweisungen - Einführung von Anlagevermögensdarlehen - Kontrolle durch Darlehensplanziffern - Entstehung des Kapitalmarktes - Banksystem zwischen Plan- und Marktwirtschaft.
(Author portrait)
Die Autorin: Xiaolin Liu wurde 1943 in China geboren. Abschluß des Physik-Studiums 1966. Wegen der Kulturrevolution ab 1978 Jura-Studium. Mitarbeit am Entwurf des 1979er Gesetzes der VR China für Gemeinsame Unternehmen mit ausländischen Investoren. Arbeit als Projektanwältin bei den ersten großen Joint Ventures in China mit Occidental, Siemens, VW u.a. 1996 Promotion an der Universität Hamburg.