MERKUR 4/2025, Jg.79 : Nr. 911, Heft 04, April 2025 (MERKUR) (1. Auflage)

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MERKUR 4/2025, Jg.79 : Nr. 911, Heft 04, April 2025 (MERKUR) (1. Auflage)

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  • 商品コード 9783608976960

Description

Thomas Etzemüller empfiehlt den Blick auf die Denker einer auf den ersten Blick nicht so heroischen Moderne: Planer und Designer, Sozialingenieure. Ein wenig ist inzwischen in den Hintergrund gerückt, dass der Rechtspopulismus in Skandinavien schon vergleichsweise früh einen Aufstieg erlebt hat. David Kuchenbuch zeichnet die Entwicklungen nach. Julika Griem macht als Patientin Erfahrungen mit dem deutschen Gesundheitssystem - und analysiert, was sie mit eigenen Augen und am eigenen Körper erlebt. Trevor Jackson liest das neue Buch des im angelsächsischen Raum enorm einflussreichen Wirtschaftskommentators Martin Wolf - der nur leider, seufzt Jackson, vor vielen Auswüchsen des Kapitalismus weiter die Augen verschließt.

Birger Priddat stellt zwei diametral unterschiedliche Vorschläge zum Umgang mit der Krise der liberalen Demokratien vor, den reaktionären Vorschlag von Patrick Deneen und den Rettungsversuch von Lisa Herzog. Michel Foucault, liest man, sei zum Kolonialismus nicht viel eingefallen - vielleicht aber, so Christoph Paret, hat man nur an der falschen Stelle gesucht. Ebenfalls der Frage nach den Zusammenhängen von Kolonialismus und Wissenschaft bzw. Theorie widmet sich Andreas Eckert mit seiner Lektüre neuerer Bücher von Onur Erdur und George Steinmetz.

Auf Bürokratie als großes Problem können sich die meisten schnell einigen - vielleicht aber auch vorschnell, warnt Martin Küppers, und zeigt, dass beim Blick aufs Konkrete alles gleich kompliziert wird. Jens Kastner fragt nach den (nicht nur) historischen Zusammenhängen von Antiimperialismus und Israelfeindschaft. Und bei Anke Stelling ziehen die Ameisen durch.

ESSAY

Thomas Etzemüller

Ungeliebte, kalte, heroische Moderne.

Dezisionisten und Sozialingenieure

David Kuchenbuch

Kulturkampf, Kanon, Karikaturenstreit.

Zum Aufstieg der Rechtspopulisten in Dänemark und in Nordeuropa seit der Jahrtausendwende

Julika Griem

Warten, lernen

Trevor Jackson

Nie zu viel.

Martin Wolf und wie er die Welt sieht

KRITIK

Birger P. Priddat

Polyvalenz des Politischen.

Zur Neuvermessung des Demokratischen

Christoph Paret

Foucault bei den Galliern.

Die Dekolonialisierung des dekolonialen Diskurses

Andreas Eckert

Halbschatten des Kolonialismus

MARGINALIEN

Michel Küppers

Mehr Bürokratie wagen.

Jens Kastner

Abschied vom Antiimperialismus

Robin Detje

Eine Reise

Anke Stelling

Eine Armada von Adjektiven

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.


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