Description
Die amerikanische Gesellschaft lebte im 20. Jahrhundert größtenteils in getrennten Räumen: Die Weißen separierten sich von den Black Communities, die Schwarzen waren (in)direkt zur Segregation gezwungen. Diese Beziehungsgeschichte zwischen der angelsächsischen und der afroamerikanischen »race« führte in den USA zu raumbezogenen Ungleichheitsmustern, die sich in allen Regionen des Landes etablieren konnten und bis heute nicht überwunden sind. Adelheid von Saldern rekonstruiert die Kontexte dieser »geteilten Räume«. Sie zeigt, wie verzahnt die Geschichte der afroamerikanischen Minderheit mit der allgemeinen Geschichte des Landes war und wie die segregierten Wohnareale der African Americans aus einer funktionalrassistischen Ordnungsvorstellung der Mehrheitsgesellschaft entstanden sind, wie die Ghettos den in der Gesellschaft vorhandenen rassistischen Vorurteilen Vorschub leisteten und als Orte der Anderen (»otherness«) oder als Gegenorte wahrgenommen wurden.
»Trumps Kabinett und hohe Regierungsbeamte bestehen aus weißen Nationalisten mit autoritären Tendenzen. Trump hat speziell die schwarze Bevölkerung der USA im Blick«
Aus dem Nachwort von Norbert Finzsch Adelheid von Saldern lehrte bis 2004 als Professorin Neuere Geschichte am Historischen Institut der Leibniz Universität Hannover. Zwischen 1989 und 1999 forschte sie als Visiting Professor an mehreren U.S.-Universitäten.



