Die Unfähigkeit zum Frieden : Glaubensspaltung und Bekenntniskonflikt im Europa des 16. Jahrhunderts

個数:

Die Unfähigkeit zum Frieden : Glaubensspaltung und Bekenntniskonflikt im Europa des 16. Jahrhunderts

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593521978

Description

Die Reformation gehört zu den am besten erforschten und vielfach dargestellten Großereignissen der europäischen Geschichte. Doch nimmt die deutsche und internationale Geschichtsschreibung über die europäische Glaubensspaltung des 16. Jahrhunderts und deren Überwindung in der Regel nur die Perspektive des Heiligen Römischen Reichs und der westeuropäischen Länder wahr. Blickt man dagegen auf die Erfahrungen der ostmitteleuropäischen Länder der Reformation (Polen-Litauen, Böhmen, Ungarn), dann ergibt sich ein anderes Bild. So gerät auch die These ins Wanken, wonach die großen bekenntnispolitischen Kompromisse der nachreformatorischen Zeit - der Augsburger Religionsfrieden 1555 und das Edikt von Nantes 1598 - den Königsweg zu einer europäisch und letztlich global verbindlichen Kultur der religiösen Toleranz vorgezeichnet hätten.
Als Osteuropahistoriker entwirft Michael G. Müller eine neue Sicht auf das konfessionelle Zeitalter in Europa, auch im Licht moderner Erfahrungen mit religiös-ethnischen Konflikten. Er zeigt, dass die überwiegend politisch induzierte Glaubens- und Kirchenspaltung des 16. Jahrhunderts namentlich im Westen Europas, anders als in Ostmitteleuropa, zu einer Konstellation bekenntnispolitischer Ausweglosigkeit, einer strukturellen »Unfähigkeit zum Frieden«, führte. Zugleich weist er auf das Konfliktpotential hin, das konfessionelle Konflikte auch über das »Zeitalter der Säkularisierung« hinaus bewahren. Einleitung

Glauben und Kirche spalten
Krisen der Kirche und Kirchenkritik vor der Reformation
Herausforderungen des Papsttums
Neue Sensibilitäten, neue Frömmigkeitsformen
Wege in die Reformation
Die Kirchenspaltung vollziehen
Die Kirchenspaltung vermeiden

Versöhnung denken
»Außerhalb der Kirche kein Heil«
Konfessionsbildung und Konfessionalisierung
Orthodoxie kodifizieren
Orthodoxie durchsetzen
Konfessioneller Fundamentalismus - Folgen und Kritik
Suche nach Konsens

Mit der Unversöhnlichkeit umgehen
Krieg führen
Die Schweiz
Das Reich
Böhmen
Die Niederlande
Frankreich
England
Kriege beenden
Der Kappeler Landfriede
Der Augsburger Reichs- und Religionsfrieden
Das Edikt von Nantes
Die Niederlande ohne Frieden
Krieg vermeiden und Frieden bewahren
Polen-Litauen
Ungarn/Siebenbürgen

Tolerieren lernen? - Ein Ausblick

Nachwort

Literatur Michael G. Müller ist emeritierter Professor für Osteuropäische Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle.

最近チェックした商品