Agon und Ares : Der Krieg und die Spiele (Schauplätze der Evidenz)

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Agon und Ares : Der Krieg und die Spiele (Schauplätze der Evidenz)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593505633

Description

Vom Zinnsoldat zu Call of Duty

Kriegsspiele sind Echo wie Lautsprecher von Kriegsbegeisterung und -hetze, sie erzählen ein dunkles, bislang kaum bekanntes Kapitel der materiellen Kultur: Ritterburgen und Belagerungsspiele, Holzschwerter und Gewehrattrappen bedienten seit Jahrhunderten puerile Phantasien, ebenso die unzähligen Jeux de la Guerre, Games of Bombardement und frühen Kriegssimulationen, die in der Offizierausbildung zum Einsatz kamen. Ähnlich wie Literatur, Plakat und Film doch auf sehr spezielle Weise dienten auch Spiele politischer Propaganda: Je näher der Krieg rückte, desto mehr wurde in den Kinderzimmern aufgerüstet, das Publikum auf Vaterlandstreue eingeschworen. In diesem Band widmen sich international bekannte Spieleforscher dem Verhältnis von Kriegspropaganda und Spiel. Sie analysieren militärische Gesellschaftsspiele von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart und machen - in einem umfangreichen Bildteil - seltene Spiele und ihre Regeln erstmals zugänglich. Angesichts zunehmender Virtualisierung und Gamifizierung von Krieg erscheint das Thema heute aktueller denn je.

Mit Beiträgen von Franz Ablinger, Philipp Bojahr, Gejus van Diggele, Mathias Fuchs, Stephan Günzel, Manfred J. Holler, Margarete Jahrmann, Larisa Koèubej, Helmut Lethen, Thomas Macho, Lydia Mischkulnig, Rolf F. Nohr, Ulrich Schädler, Liddy Scheffknecht, Adrian Seville, Ernst Strouhal und David Tartakover. Vom Zinnsoldat zu Call of Duty
Kriegsspiele sind Echo wie Lautsprecher von Kriegsbegeisterung und -hetze, sie erzählen ein dunkles, bislang kaum bekanntes Kapitel der materiellen Kultur: Ritterburgen und Belagerungsspiele, Holzschwerter und Gewehrattrappen bedienten seit Jahrhunderten puerile Phantasien, ebenso die unzähligen Jeux de la Guerre, Games of Bombardement und frühen Kriegssimulationen, die in der Offizierausbildung zum Einsatz kamen. Ähnlich wie Literatur, Plakat und Film doch auf sehr spezielle Weise dienten auch Spiele politischer Propaganda: Je näher der Krieg rückte, desto mehr wurde in den Kinderzimmern aufgerüstet, das Publikum auf Vaterlandstreue eingeschworen. In diesem Band widmen sich international bekannte Spieleforscher dem Verhältnis von Kriegspropaganda und Spiel. Sie analysieren militärische Gesellschaftsspiele von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart und machen - in einem umfangreichen Bildteil - seltene Spiele und ihre Regeln erstmals zugänglich. Angesichts zunehmender Virtualisierung und Gamifizierung von Krieg erscheint das Thema heute aktueller denn je.
Mit Beiträgen von Franz Ablinger, Philipp Bojahr, Gejus van Diggele, Mathias Fuchs, Stephan Günzel, Manfred J. Holler, Margarete Jahrmann, Larisa Koèubej, Helmut Lethen, Thomas Macho, Lydia Mischkulnig, Rolf F. Nohr, Ulrich Schädler, Liddy Scheffknecht, Adrian Seville, Ernst Strouhal und David Tartakover. Inhalt
Einleitung 9
Ernst Strouhal
Umfriedung, Theater und Rausch des Krieges im Spiel. Ein Gespräch 14
Helmut Lethen, Thomas Macho
Prekäre Ordnung."Kriegsspiel" - Panoramablick auf ein schwieriges Kompositum 23
Ulrich Schädler
Spieltheorie und Simulationen
Zwischen Krieg und Spiel.Spieltheoretische Analyse und militärisches Interesse 47
Manfred J. Holler
"Den Entscheidungsspielraum von morgen gestalten". Hellwigs Kriegsspiel und der Diskurs des Strategischen 65
Rolf F. Nohr
Kriegsspiele in der deutschen Reichswehr und Wehrmacht 1919-1945 82
Milan Vego
Weltkrieg spielen
Das veränderliche Antlitz des Feindes. Eine Studie zu Chambrelents Jeu de la victoire aus dem Jahr 1919 105
Adrian Seville
"Die gesteigerte patriotische Empfindung unserer Tage ..." Zur Transformation der Spiele im Ersten Weltkrieg entlang des Schachspiels von Arnold Schönberg 125
Ernst Strouhal
Spiele im Ersten Weltkrieg. Bilder einer imaginären Ausstellung 1 145
Liddy Scheffknecht, Ulrich Schädler
Das Belagerungsspiel. Glanz und Ende eines Spielprinzips im 20. Jahrhundert 190
Ulrich Schädler
Spiele im Zweiten Weltkrieg.?Propaganda, Werbung oder Kommerz? Ein Gespräch 200
Gejus van Diggele, Lydia Mischkulnig
Spiele im Zweiten Weltkrieg. Bilder einer imaginären Ausstellung 2 213
Liddy Scheffknecht, Ernst Strouhal
Spiele an verschiedenen Fronten
Reise nach Moskau. Politik und Propaganda in russisch-sowjetischen Spielen vor dem Zweiten Weltkrieg 253
Larisa Ko?ubej
"Unser Weg". Brettspiele als Medium zionistischer Propaganda in Eretz Israel 273
David Tartakover, Monika Kaczek
Die Schlachtenreise im Sugoroku. Krieg und Kriegspropaganda im japanischen Gesellschaftsspiel 290
Lydia Mischkulnig
Mobilmachung im Computerspielraum
Spacewar! Zur Genese der Heimcomputer aus Krieg und Spiel 315
Franz Ablinger
Krieg im Computerspielraum - zwischen analoger und digitaler Navigation 329
Stephan Günzel
Krieg, Spiel, Spielverderber. Überlegungen zum Regelbruch im analogen und digitalen Kriegsspiel 345
Philipp Bojahr
Newsgames, Wargames, Artgames. Kunst gegen Krieg, Krieg durch Spiele? 361
Margarete Jahrmann
Ludische Mobilmachung. Zur vollständigen Gamifizierung oder: Du musst spielen! 375
Mathias Fuchs
Bildnachweis 386
Autorinnen und Autoren 391
Danksagung 397
Ernst Strouhal, ist außerordentlicher Professor an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er ist Autor, Publizist und Kurator von Ausstellungen. 2010 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Zuletzt erschien von ihm »Die Welt im Spiel. Atlas der spielbaren Landkarten« (2015). »Agon und Ares verfolgt die Verunheimlichung des konstitutiven Freiheitsmoments im Spiel. Neben Ausflügen in die japanische oder sowjetische Kriegsspielhistorie rekonstruiert der Band die Professionalisierung der Planspiele der Deutschen Wehrmacht, widmet sich den von der Populärkultur begeistert ind Bild gesetzten War-Games im Kalten Krieg und würdigt das postheroische Antikriegs-Shooter-Game Spec Ops.«, Der Standard, 09.07.2017 »'Agon und Ares' liest sich als abwechslungsreich gestaltetes und lehrreiches Sachbuch, das sich nicht davor scheut, auch höchst ambivalente Seiten der Spielkultur zu zeigen und zu analysieren.«, FM4, 23.02.2017 »Wie reich dieser Kontext und wie breit das Spektrum der Kriegsspiele ist, das führen die Beiträge des Bandes vor Augen, die ihre Gegenstände sowohl mit zeit- als auch mit spielhistorischen Interessen behandeln. [...] Der Band ist exzellent ausgestattet, nämlich großzügig farbig bebildert, samt zwei separaten kommentierten BIldergalerien zu Spielen im Ersten und Zweiten Weltkrieg.« Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2017 »Äußerst anregendes Buch.« Alf Mayer, Culturmag, 15.02.2017

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