Umkämpfte Erinnerungen : Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco. Dissertationsschrift (Globalgeschichte 8) (2011. 372 S. 216 mm)

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Umkämpfte Erinnerungen : Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco. Dissertationsschrift (Globalgeschichte 8) (2011. 372 S. 216 mm)

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  • 商品コード 9783593395197

Description


(Short description)
Spanien galt lange als Modell für einen friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Doch erst die Ermittlungen der spanischen Justiz gegen das "Verschwindenlassen" in Argentinien und Chile führten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt standen dabei die "Verschwundenen" des Bürgerkriegs und der franquistischen Repression. Nina Elsemann stellt dar, welche geschichtspolitischen Diskurse und Erfahrungen in Spanien insbesondere aus Argentinien übernommen wurden. Damit präsentiert sie den Wandel des öffentlichen Umgangs mit der Vergangenheit als Folge globaler Dynamiken und Verflechtungen.

Ausgezeichnet mit dem Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin 2011 und dem Friedrich-Meinecke-Preis 2011.
(Text)
Spanien galt lange als Modell für einen friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Doch erst die Ermittlungen der spanischen Justiz gegen das »Verschwindenlassen« in Argentinien und Chile führten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt standen dabei die »Verschwundenen« des Bürgerkriegs und der franquistischen Repression. Nina Elsemann stellt dar, welche geschichtspolitischen Diskurse und Erfahrungen in Spanien insbesondere aus Argentinien übernommen wurden. Damit präsentiert sie den Wandel des öffentlichen Umgangs mit der Vergangenheit als Folge globaler Dynamiken und Verflechtungen.Ausgezeichnet mit dem Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin 2011 und dem Friedrich-Meinecke-Preis 2011.
(Table of content)
InhaltVorwort71 Einleitung92 Das Verschwindenlassen und die Konstruktion der desaparecidos im Kontext globaler Transfers352.1 Die "Erfindung" des Verschwindenlassens im 20. Jahrhundert362.2 Die Politik des Verschwindenlassens in Lateinamerika462.3 Der diskursive Kampf um die desaparecidos: Von Lateinamerika zur internationalen Menschenrechtsnorm653 Transnationale Aufarbeitung der Vergangenheit: Globale Normen und lokale Wirkung893.1 Neue Wege der Aufarbeitung903.2 Der "Fall Pinochet"1073.3 Die Debatte über Pinochet in Spanien: Diskursive Transfers und historische Parallelen1203.4 Der "Pinochet-Effekt"1404 Spanien nach dem "Fall Pinochet": Der Wandel im öffentlichen Umgang mit der Vergangenheit (1975-2000)1444.1 Das Modell der spanischen transición: "Niemals wieder" Bürgerkrieg1454.2 Die Rückkehr der Vergangenheit: Erste Risse im Erinnerungskonsens der transición1674.3 Das Ende des Schweigens: Die Wiederentdeckung der spanischen desaparecidos1835 Argentinien als Modell: Die spanische Erinnerungspraxis und ihre zentralen Akteure1995.1 Die spanischen desaparecidos und die Wirkungsmacht internationaler Menschenrechtsnormen2005.2 Das Ausgraben der Geschichte: Lokale Erinnerungen und transnationale Erinnerungspraxis2246 Die Neuverhandlung der Vergangenheit in Spanien (2000-2008)2506.1 Die Gegenwart der Vergangenheit: Kontroverse Begriffe und Geschichtsdeutungen2506.2 Politik mit der Vergangenheit: Zwischen Blockade und Institutionalisierung der Erinnerung2857 Schlussbetrachtung: "Argentinisierung" der Aufarbeitung?317Abkürzungsverzeichnis331Quellen334Literatur338Personenregister370
(Author portrait)
Nina Elsemann, Dr. phil., ist Mitarbeiterin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin.

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