Arbeiten in der Kreativindustrie : Eine multilokale Ethnografie der Entgrenzung von Arbeits- und Lebenswelt (Arbeit und Alltag 2) (2013. 299 S. 215 mm)

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Arbeiten in der Kreativindustrie : Eine multilokale Ethnografie der Entgrenzung von Arbeits- und Lebenswelt (Arbeit und Alltag 2) (2013. 299 S. 215 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593392868

Description


(Text)
Die sogenannte Kreativindustrie, die einen Großteil der Medieninhalte produziert, beruht ganz wesentlich auf flexiblen Arbeitsverhältnissen. Arbeit ist hier dank neuer Kommunikationsmöglichkeiten nicht länger an einen Ort gebunden und die Grenzen zwischen Job und Privatleben sind oftmals fließend. Birgit Huber folgt in ihrer Ethnografie den Produzenten an ihre Wohn- und Arbeitsorte in der Großstadt und auf dem Land und untersucht die virtuellen sozialen Informationsräume, in denen ihre Zusammenarbeit stattfindet. Sie bildet damit die Praktiken und Milieus eines Beschäftigungszweiges ab, der, jenseits vom vermeintlichen Glamour der "Kreativen", in Klein- und Kleinstunternehmen produziert.
(Table of content)
InhaltVorwortTeil I: Thesen und Fragestellungen1 Computer-aided Design als Erwerbstätigkeit, Designmöbelschreinerei als Lebenstätigkeit - Vignette 12 Entgrenzung von Arbeit und Leben3 Fortschreitende Ökonomisierung von Arbeitskraft oder zunehmende Freiräume? Soziologische Thesen und Zeitdiagnosen4 Familienbetrieb und Selbststilisierung - die Verschränkung unterschiedlicher (Arbeits-)Lebensmodelle5 Fragestellungen6 Über Arbeit und Freizeit hinaus - die volkskundlich-kulturwissenschaftliche Forschung zu Arbeit7 Präfordismus - Fordismus - Postfordismus - ethnografische Erhebungen und GesellschaftstheorieTeil II: Arbeitskraft und Arbeitsvermögen zwischen Fordismus und Postfordismus - Re-Interpretation empirischer Fallstudien1 Auswahl der Betriebsfallstudien aus Unternehmenskulturforschung, Industrie- und Arbeitssoziologie2 Fragestellungen der vergleichenden Re-Interpretation3 Begrifflichkeit der Re-Interpretation 3.1 Eigenökonomisierung, Eigenrationalisierung und Eigenkontrolle 3.2 Subjektivierung von Arbeit3.3 Arbeitsvermögen4 Belegschaftskultur und Firmenideologie - offizielle und inoffizielle Unternehmenskultur im Verhältnis 4.1 Ideologisierte Subjektivität4.2 Multiple Entgrenzung in fordistisch-betrieblichen Kontexten4.3 Entgrenzung trotz tayloristischer Rationalisierung - die Integration von Arbeitsvermögen in Form lebensweltlicher Fähigkeiten5 Kritische Arbeitskulturenforschung unter neuen Vorzeichen6 Normalarbeit unter Veränderungsdruck und Normalität von Entgrenzung 6.1 Active friends - Die Kundenorientierung6.2 »Der Feind kommt von außen« - Hierarchie einmal anders6.3 Lebensstile als negative Referenzfolie für Arbeitspraxen7 Jenseits fordistischer Dichotomisierung - instabiles »Driften«? 7.1 Privatisierung von Arbeit und neue außerbetriebliche Sozialzusammenhänge7.2 Organische statt mechanische Zuordnung der lebensweltlichen Sphären8 Postfordistischer Eigensinn - individualisierte Interessenkonvergenz und moral economyTeil III: Multilokale Ethnografie - die Verbindung von Arbeits- und Lebensplätzen1 »Die machen was mit Computer« - Vignette 2 2 Im hybriden Feld Kreativwirtschaft2.1 Produktion zwischen Ökonomisierung und selbstbestimmter Ausrichtung2.2 Zusammenarbeit in Dyaden zwischen Großstadt und ländlich strukturierter Region 3 Herangehensweise und Methodik einer multilokalen Ethnografie3.1 Neue Herausforderungen des Feldes 3.2 Arenen der Aushandlung 3.3 Das Vorgehen der multilokalen Ethnografie3.4 Die Ethnografin als kulturelles Kapital 4 »Wir unten sind in den Produkten drin. Oben arbeiten die kreativen Leute« - ethnografischer Rundgang durch den Unternehmenssitz 4.1 Abstraktionsvermögen und Sinnlichkeit - Handeln an der Schnittstelle zwischen Immaterialität und Materialität4.2 »Zerschossene Dateien« - Inklusion und Exklusion im Informationsraum 4.3 Umkämpftes boundary object - Zeitpläne als Beweismittel4.4 »1000 Versionen« - sekundäre Hierarchisierung und Freundschaft als Projektstrategie 4.5 Der Verbindliche, der Coole und der Liebe - gemeinsames Grenzmanagement5 Familienunternehmen und alternative Formen des Zusammenlebens - Transformationen lebensweltlicher Sphären5.1 Alles teilen - Ideal und Stressfaktor5.2 Die Stabilisierung multipler Entgrenzung - das Nützlichkeitsbüro5.3 Entgrenztes Tätigsein auf familienbetrieblichem Fundament - Christopher 5.4 Vom international tätigen Freiberufler zum Gestalter der Region - Maximilian6 (Post-)fordistische Ligaturen6.1 Soziale Landschaften zwischen Stadt und ländlich strukturierter Region6.2 Bindung in und an Arbeitstätigkeit 6.3 Weg von der Karriere, hin zur informal economy?7 Fazit - Rekombinationen postfordistischer und außerindustrieller LebensführungLiteratur

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