Moralische Politik oder politische Moral? : Eine Analyse aktueller Debatten zur internationalen Gerechtigkeit. Dissertationsschrift (Campus Forschung)

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Moralische Politik oder politische Moral? : Eine Analyse aktueller Debatten zur internationalen Gerechtigkeit. Dissertationsschrift (Campus Forschung)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593387697

Description

Humanitäre Interventionen und Fragen des Menschenrechtsschutzes werden immer wieder heftig diskutiert. Während die einen eindringlich vor einer schleichenden Moralisierung der Politik warnen, pochen andere darauf, dass die Politik in Fragen des transnationalen Engagements einen moralischen Standpunkt einnehmen müsse. Mathias Thaler stellt die verschiedenen Ansätze dieser Debatte dar und liefert damit eine aktuelle Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Theorien zum Verhältnis von Moral und Politik. InhalDanksagung und Widmung1. Einleitung: Drei Mal Begründen1.1 Öffentliche Rede, Normativität und Kritik1.2 "Moralisierung": Ein wesentlich umkämpfter Begriff1.3 Zur Methode: Fürsprecher, Strohmänner und Begriffspersonen2. Zwei Antipoden: Machiavelli versus Kant2.1 Fuchs und Löwe: Der virtuose Fürst Machiavellis2.1.1 Moral, Politik und Pluralismus: Isaiah Berlins Zugang2.2 Taube und Schlange: Der moralische Politiker Kants2.2.1 Ausweitung der Problemzone: Recht, Moral und Monismus2.3 Die indirekte Gewalt der Moral: Ein "Problemüberhang"3. Rechtfertigen: Über Krieg und Gerechtigkeit3.1 Moraltheologische Ursprünge: Augustinus und Thomas3.2 Die Phase der Verschiebung:Klassisches Völkerrecht und die "Hegung" des Krieges3.3 Die Konsolidierung des Friedens:Vom Ersten Weltkrieg zur Charta der Vereinten Nationen3.4 Ius ad bellum: Humanitäre Intervention im Spannungsfeldzwischen Moral und Politik3.4.1 Jürgen Habermas: Das Weltbürgerrecht als Mediator3.4.2 Danilo Zolo: Der Triumph der Moral über das Recht3.5 Ius in bello: Verhältnismäßigkeit, Moral und Politik3.5.1 Thomas Nagel: Grenzziehung und Sackgasse .3.5.2 Michael Walzer: Eine "Ethik" des Notfalls3.6 Erste Zwischenbilanz4. Fundieren: Die große Erzählung der Menschenrechte4.1 Naturrecht im 17. Jahrhundert: John Locke4.2 Volkssouveränität im 18. Jahrhundert: Jean-Jacques Rousseau4.3 Utilitarismus: Jeremy Bentham4.4 Konservativismus: Edmund Burke4.5 Sozialismus: Karl Marx4.6 Menschenrechte im 20. Jahrhundert:Verrechtlichung und Aporie4.6.1 Teilen und Entlasten:Otfried Höffes Partialanthropologie4.6.2 Umerziehen und Mitfühlen:Richard Rortys Antifundamentalismus4.6.3 Funktion und Inhalt:Charles Beitz' moralischer Realismus4.6.4 Meinung und Wahrheit:Alain Badious Zurückweisung der Menschenrechte4.7 Zweite Zwischenbilanz5. Gründen: Das Weltbürgertum und seine Feinde5.1 Genealogische Vorbetrachtung:Zwei historische Herkunftslinien5.2 Kosmopolitismus heute5.2.1 Martha Nussbaum:Die Menschheit kultivieren5.2.2 Daniele Archibugi:Globalisierung und Demokratie versöhnen5.2.3 Craig Calhoun:Falsche Oppositionen unterlaufen .5.2.4 Chantal Mouffe:Die Grenzgötter der Politik anrufen5.3 Dritte Zwischenbilanz6. SchlussLiteraturverzeichnis Mathias Thaler, Dr. phil., arbeitet am Center for Social Studies (CES) der Universität Coimbra, Portugal. Dauerkonflikt Menschenrechte
"Das Geschick des Autors besteht darin, sich an den Grenzen von Politik und Moral bewegen zu können, diese hervorzuheben und ein Gespräch am laufen zu halten, indem sehr genau nachgefragt wird." Mit Cover. (Die Furche, 01.03.2009)

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