Description
Die Zahl der Betriebe ohne Tarifbindung wächst, viele tarifgebundene Betriebe arbeiten mit Öffnungsklauseln und individuellen Vereinbarungen. Damit gewinnt die betriebliche Ebene der Interessenregulierung an Bedeutung. Anhand repräsentativer Daten zeichnen die Autoren ein differenziertes Bild der betrieblichen Vertretungslandschaft. Sie zeigen, wie Beschäftigte und Unternehmen ihre Interessen aushandeln und festschreiben. InhaltVorwort1Einleitung1.1Herausforderungen für die betriebliche Interessenregulierung1.1.1Globalisierung und Europäisierung1.1.2Verbetrieblichung und Dezentralisierung der Erwerbsregulierung1.1.3Neue Produktionssysteme und neue Personalstrategien1.1.4Wissensgesellschaft und Wertewandel1.1.5Expansion des Niedriglohnsektors1.2Wissenschaftlicher und arbeitspolitischer Kontext1.3Aufbau und Inhalt der folgenden Darstellung2Theoretische und konzeptionelle Anlage der Untersuchung2.1Zum Stand der Forschung2.1.1Verbreitung und Kontextbedingungen2.1.2Strukturen, Funktionen und Arbeitsweisen kollektiver Interessenvertretungsorgane2.1.3Managementstrategien und Beteiligungschancen2.1.4Regulierungsoutput verschiedener Interessenvertretungsformen2.2Erklärungsansätze für die Entstehung, die Struktur und die Arbeitsweise betrieblicher Vertretungsformen2.2.1Transaktionskosten2.2.2Berufskulturelle Orientierungsmuster2.2.3Betriebskultur und Beteiligungsstrategie der Geschäftsführung2.2.4Institutionensoziologie und das organisationale Feld-Konzept2.2.5Primärmacht und Organisationsfähigkeit2.2.6Pfadabhängigkeit2.2.7Aushandlungsprozesse2.3Konzeptionelle Überlegungen und Vorgehensweise der Untersuchung2.3.1Abgrenzung verschiedener Interessenvertretungsformen2.3.2Verbreitung, Kontext und Wandel von Vertretungsformen2.3.3Strukturen, Arbeitsweisen und Beteiligungschancen2.3.4Regulierungsoutput2.4Datenbasis und Erhebungsmethode2.4.1Abgrenzung der Grundgesamtheit2.4.2Stichprobenkonstruktion2.4.3Telefonnummernrecherche2.4.4Erhebungsinstrument2.4.5Feldarbeit2.4.6Ausschöpfung der Stichprobe2.4.7Gewichtungsverfahren2.4.8Bewertung der Stichprobenqualität3Verbreitung, Kontext und Wandel von Vertretungsformen3.1Verbreitung und Kontextfaktoren verschiedener Interessenvertretungsformen3.1.1Verbreitung von Interessenvertretungsformen3.1.2Kontextfaktoren und Bestimmungsgründe3.2Wandel der Interessenvertretungsformen3.3Gründungsdynamik von Betriebsräten3.4Zwischenfazit4Strukturen und Arbeitsweisen von Betriebsräten und AVOs4.1Strukturelle Merkmale von Betriebsräten und AVOs4.1.1Mitgliederstruktur4.1.2Ressourcenausstattung4.2Arbeitsweisen, Selbstbild und Interaktionsbeziehungen von Betriebsräten und AVOs4.2.1Thematische Schwerpunkte der Interessenvertretungsarbeit4.2.2Interaktionsbeziehungen zwischen Interessenvertretung und Geschäftsleitung4.2.3Interessenvertretung und Belegschaft4.2.4Interessenvertretung und Gewerkschaften4.3Zwischenfazit5Beteiligungsorientierung und Beteiligungsformen5.1Beteiligungsorientierung der Geschäftsleitung5.2Einschätzung betrieblicher und überbetrieblicher Regulierung5.3Bedeutung betrieblicher Kommunikationsformen und -instrumente5.4Materielle Beteiligungsformen5.5Beteiligung an betrieblichen Entscheidungen5.6Beteiligungsintensität auf kollektiver Ebene5.7Beteiligungsstärke: Sicht beider Akteure im Vergleich5.8Bestimmungsfaktoren betrieblicher Beteiligung5.8.1Alleinentscheidung der Geschäftsleitung5.8.2Beteiligung der kollektiven Interessenvertretung5.9Zwischenfazit6Regulierungsoutput: Arbeitsbedingungen, wirtschaftliche und soziale Situation im Betrieb6.1Ertragslage der Betriebe6.2Arbeitszeit und Überstundeneinsatz6.3Arbeitszeitflexibilisierung und Arbeitszeitmodelle6.4Beschäftigungssicherheit und Beschäftigungspakte6.5Betriebsklima und Konflikte6.5.1Konfliktfelder6.5.2Konfliktformen6.6Zwischenfazit7Zusammenfassung und AusblickErgebnisse der UntersuchungDie Zukunft der Mitbestimmung in der GlobalisierungLiteraturverzeichnisAbbildungsverzeichnisTabellenverzeichnisAbkürzungsverzeichnisFragebogenübersicht Ludger Pries ist Professor für Soziologie an der Universität Bochum. Axel Hauser-Ditz und Markus Hertwig sind dort wissenschaftliche Mitarbeiter.



