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Description
Das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit galt lange Zeit als eherne Basis moderner Rechtsstaatlichkeit. Die Folterszenen aus Abu Ghraib oder die Debatte um die Vereinbarkeit der islamischen Sharia mit international geltendem Menschenrecht zeigen jedoch, dass dieses Ideal schnell ins Wanken geraten kann - im Inneren westlicher Demokratien ebenso wie im interkulturellen Vergleich. Wie sich das Recht auf körperliche Unversehrtheit weiterhin legitimieren und aufrechterhalten lässt, wird in diesem Band aus philosophischer, juristischer und kultur- und sozialwissenschaftlicher Sicht diskutiert. Mit Beiträgen unter anderem von Abdullahi A. An- Na'im, Winfried Brugger, Hauke Brunkhorst und Sabine Sielke. Einleitung: Der neue Begründungsbedarf des Menschenrechts auf körperliche UnversehrtheitSibylle van der WaltHistorische Erklärungen menschenrechtlicher SensibilisierungsprozesseKapitalismus und die Ursprünge humanitären EmpfindensThomas L. Haskell»Die heiligen Rechte der Schwachen«: Schmerz, Mitgefühl und die Kultur individueller Rechte im Antebellum AmerikaElizabeth B. ClarkKulturelle Symboliken körperlicher UnversehrtheitAuf dem Weg zu einem interkulturellen Ansatz bei der Definition internationaler Menschenrechtsstandards: Die Bedeutung grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder StrafeAbdullahi Ahmed An-Na'imDer Körper zwischen Gott und Mensch im IslamBirgit KrawietzGottesebenbildlichkeit, Menschenwürde und körperliche UnversehrtheitWolfgang Vögele»Das Leiden anderer betrachten«: Demokratisierungsprozesse, Folter, FotografieSabine SielkeVerletzbare Körper: Eine ästhetische und ethische KategorieGesa ZiemerNeuzeitliche Subjektkonzepte: Recht, Politik, KörperZwei Wege der Begründung von Menschenrechten: Überlegungen am Beispiel des elementaren Rechts auf körperliche UnversehrtheitBernd LadwigEin Recht auf Unversehrtheit? Skizze einer Phänomenologie moralischer IntegritätsverletzungenArnd PollmannDer Schutz körperlicher Unversehrtheit im Menschenbild der MenschenrechteWinfried BruggerKörper intersubjektiver Freiheit: Fundamentale Menschenrechtsverletzungen als Problem der DemokratieHauke BrunkhorstAutorinnen und Autoren Sibylle van der Walt, zuletzt Juniorprofessorin am Max- Weber-Kolleg in Erfurt, ist Research Fellow an der Adam Smith Foundation der Universität Glasgow. Christoph Menke ist Professor für Philosophie an der Universität Potsdam und Kodirektor des dortigen MenschenRechts- Zentrums.



