Der kranke Mann : Medizin und Geschlecht in der Literatur um 1900. Habilitationsschrift (Kultur der Medizin)

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Der kranke Mann : Medizin und Geschlecht in der Literatur um 1900. Habilitationsschrift (Kultur der Medizin)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593381749

Description

In der Moderne entsteht der Begriff der Normalität, der entlang von Gegensatzpaaren definiert wird. Dazu gehören die Begriffe Mann/Frau und krank/gesund. Der gesunde Mann stellt die Norm dar. Andrea Kottow zeigt anhand von Texten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts - etwa Manns Tod in Venedig und Weiningers Geschlecht und Charakter - wie entlang der Themen Geschlecht, Körper und Sexualität Krankheit, Gesundheit, Männlichkeit und Weiblichkeit definiert wurden oder wie diese zur Etablierung von Normen beitrugen. 1. Einleitung 92. Kontextuelle Verortung322.1 Zur Geschichte und Bedeutung bestimmter Begrifflichkeiten im fin de siècle322.2 Diskursformationen um 1900503. Zum Verhältnis von Krankheit und Literatur: Theorien, Perspektiven, Ansätze563.1. Zu Krankheit in Empirie, Kunst und Wissenschaften573.2. Fluchtpunkte anderer Ansätze zum Verhältnis von Kunst und Krankheit713.3. Über- und Ausblick der vorgestellten Ansätze774. Zu Vorstellungen von Männlichkeit um 1900804.1 Von der feministischen Theorie zur Gender-Problematik804.2 Der Idealtypus 'Mann' als Verkörperung gesellschaftlicher Normen854.3 Die Kategorie 'Geschlecht' und die Arbeit mit Texten884.4 Zur Konstruktion der modernen Maskulinität924.5 Das Patriarchat um die Jahrhundertwende975. Zur Regulierung und Repräsentation von Körpern1035.1 Michel Foucault: der disziplinierte Körper1055.2 Das subversive Potenzial von Körpern1155.3 Leiblichkeit und Schrift: ein Verhältnis zwischen abwesender Präsenz und allgegenwärtiger Absenz1196. Die Verschränkung von 'Moral, Medizin und Ästhetik' in Max Nordaus Entartung 1276.1 Nordau als Wissenschaftler und Entartung als medizinische Abhandlung1286.2 Das Heiligtum der Vernunft1426.3 Das fin de siècle als Zeitkrankheit: Symptome und Ätiologie1516.4 Pflicht, Arbeit und Sittlichkeit: der moralische Standpunkt Nordaus und Norbert Elias' Zivilisationskritik1576.5 Max Nordaus Konzeption der Kunst1666.6 Fazit1727. Strategien der Inszenierung: Geschlecht, Körper und Sexualität in Heinrich Manns Die Jagd nach Liebe 1747.1 Zur Ökonomie der Körper1757.2 'Geschlecht' als Inszenierung1867.3 Die Figur Claude Marehn1977.4 Fazit2098. 'M' und 'W' als Ordnungsprinzipien der Menschheitin Otto Weiningers Geschlecht und Charakter 2128.1 Otto Weininger im Kontext der Wiener Moderne2138.2 Die Frage nach der Beschaffenheit von Sexualität2238.3 Otto Weiningers Kreuzzug des Geistes gegen das weibliche Prinzip2308.4 Die 'Judenfrage': Weiningers Verweiblichung des Juden2428.5 Fazit2469. Das Scheitern der Körper/Geist-Dichotomie in Thomas Manns Der Tod in Venedig2499.1 Aschenbachs Moralität des Geistes2519.2 Das Einbrechen des dionysischen Chaos2589.3 Das Versagen des Wortes und die Präsenz des Körperlichen2699.4 Fazit28310. Schlussbemerkungen und Ausblick286Literatur295Namenregister305 Andrea Kottow, Dr. rer. medic., promovierte am Institut für Geschichte der Medizin der FU Berlin.

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