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Description
(Short description)
(Text)
Reisen und Identität in der ModerneWährend manche das Ende des Reisens im "globalen Dorf" diagnostizieren, ist zumindest die Reisesehnsucht - neben der Urlaubsroutine - in den westlichen Gesellschaften ungebrochen. Sabine Boomers beleuchtet die gegenwärtige Praxis des Reisens vor dem Hintergrund moderner Identitätssuche und beschreibt in Isabelle Eberhardt, Reinhold Messner und Bruce Chatwin drei verschiedene Typen des obsessiven Unterwegsseins. Diese Dauerreisenden erleben stellvertretend für das Publikum, was zu einem grundlegenden Begehren des modernen Menschen wurde: Sich im Reisen als anderer zu erfahren, das Selbst im Fremden zu entdecken und trotz der vermuteten Selbstfremdheit zu Ganzheit und Sinn zu finden.
(Table of content)
EINLEITUNG1. UNTERWEGS ZUM SELBSTENTWURFDas unendliche Projekt der IndividualisierungWege biographischer Koheränz:Sich erschreiben, sich verschreibenModerne Aufenthaltsweisen:Regress auf das Lokale oder Vorstoß ins Globale?Fliehen aus der Moderne2. EINE GESELLSCHAFT DER REISENDENMobilitätslustReisen über alles?3. PERMANENTREISENDEDie kulturelle Überläuferin - Isabelle EberhardtDer Berufsabenteurer - Reinhold MessnerIch ist ein anderer. Eberhardt, Messner, Chatwin4. REISEN ALS LEBENSSTRATEGIE?DREI MODELLEHalbnomaden: SelbstbeharrungNomadenwaisen: SelbstentlastungNomadenkünstler: Selbstfragmentierung5. EIN- UND AUSSICHTENANMERKUNGENVITAE DER REISENDENAUTORINNEN UND AUTORENBIBLIOGRAPHIEPrimärliteraturSekundärliteraturABBILDUNGSVERZEICHNIS
(Author portrait)
Sabine Boomers, Dr. phil., studierte Soziologie und Ethnologie an der FU Berlin, lebte mehrere Jahre in London und Cannes und unternahm zahlreiche Reisen weltweit. Derzeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zu transkulturellen Communities am Institut für Ethnologie der FU Berlin.