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Description
Die Beziehungen zu Menschen mit Behinderungen können sich nicht auf deren juristische und ökonomische Gleichstellung beschränken, sondern bedürfen auch sozialer Wertschätzung und Solidarität. In Anlehnung an Lévinas und Foucault entwirft Rösner eine Ethik, innerhalb derer der andere Mensch nicht der Idee vom wahren so genannten normalen Menschen unterworfen wird. 1. Vorüberlegungen zum Begriff "Anerkennung" Ethik versus Moraltheorie1.2 Die Grenzen rechtlicher Anerkennung1.3 Ethisch-existentielle Anerkennung1.4 Dekonstruierende Kritik1.5 Anerkennung als sittlicher Bildungsprozess1.6 Anerkennung als Aufruf zur Verantwortung2. Das Dispositiv sozialstaatlicher AnerkennungDer juridisch-philosophische DiskursRecht auf WohltätigkeitRecht ist nicht GerechtigkeitDer Staat als Dispositiv der SicherheitDie sozialstaatliche Konstitution des behinderten Subjekts3. Der Kampf um Anerkennung als Rechtsperson3.1 "Behinderte" als Rechtsgemeinschaft3.2 Die virtuelle Gemeinschaft der "Behinderten"3.3 Der Kampf gegen Demütigung4. Die Entsorgung des Anderen (Norbert Hoerster)4.1 "Minimalmoral" und Lebensschutz4.2 Die Vertreibung aus der menschlichen Gemeinschaft4.3 Der verleugnete Anthropozentrismus5. Versuchungen in der Heilpädagogik (Riccardo Bonfranchi)5.1 Krisenbewältigung durch Kollaboration Hans-Uwe Rösner, Dr. phil., studierte Sozialarbeit und Soziologie in Freiburg und Berlin. Er ist Dozent für Individuelle Schwerstbehindertenbetreuung an der Zivildienstschule Trier.



