Wohlstand neu denken : Wie die nächste Generation leben wird (2009. 239 S. 20,5 cm)

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Wohlstand neu denken : Wie die nächste Generation leben wird (2009. 239 S. 20,5 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783579068787

Description


(Text)
Lebe wohl, Wohlstand? - Die große Herausforderung für die nächste Generation

-Von den Warenwerten zu den wahren Werten: mehr Zeit zum Leben
-Konsum nach Maß für mehr Lebensqualität

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten findet eine Neubesinnung auf das Beständige statt. Und das ist immer weniger eine Frage des Geldes. Stattdessen richtet sich der Blick mehr auf das Wohlergehen: Gut leben statt viel haben! Von den Warenwerten zu den wahren Werten! "Immer besser" statt "immer mehr".
Der Zukunftswissenschaftler Horst W. Opaschowski zeichnet in seinem neuen Buch ein weitsichtiges Bild der zukünftigen Konsumgesellschaft, in der die Menschen ihrem Dasein andere Schwerpunkte geben: Konsum ja, aber maßvoller, bewusster, kritischer und genussvoller Konsum, der der Steigerung der Lebensqualität dient und die ethische Komponente dabei fest im Blick hat.


(Extract)
Die Wohlstandsgesellschaft entlässt ihre Kinder - in eine unsichere Zukunft. Die nächste Generation bis und um die dreißig tritt ein schweres Erbe an. Für sie wird es in Zukunft viel schwieriger, ebenso abgesichert und im Wohlstand zu leben wie die heutige Elterngeneration. Die Zahl der Geringverdiener wird größer. Und auch Studienabschlüsse schützen vor Niedriglöhnen nicht mehr ("Generation Praktikum"). In Wirtschaft und Gesellschaft stehen "Nullwachstum" und "Nullrunden" zur Diskussion. Der Wohlfahrtsstaat gerät in Finanznot. Und deutliche Abstriche im Niveau staatlicher Sozialleistungen sind zu erwarten.
Die nächste Generation wird Antworten auf die Frage finden müssen, wie sie zeitweilig auch Wohlstand ohne Wachstum erreichen kann. Wachsende Arbeitsplatzunsicherheit, sinkender Lebensstandard und drohende Altersarmut zeichnen sich als realistische Wohlstandswende für sie ab.
Die heute noch junge Generation der 14- bis 34-Jährigen will dennoch nicht am Leben vorbei leben: Sie wird mit ständigen Umwelt-, Bildungs- und Wirtschaftskrisen leben müssen - aber trotzdem das Beste aus dem Leben machen wollen. Ihre Einstellung zum Leben lässt schon heute darauf schließen: Geradezu krisenerfahren verhält sie sich beinahe so, als gehörten Krisen zur Normalität des Lebens, ja als ginge sie das laute Krisengejammer fast gar nichts an.
Diese Generation will ihren Zukunftsoptimismus unter allen Umständen retten. Ihre Lebenshaltung gleicht eher einer neuen Gelassenheit. Sie träumt weder vom materiellen Überfluss, noch ängstigt sie sich vor existenzieller Not. Diese Weder-noch-Generation definiert ihren Wohlstand einfach um und neu: Wohlhabend ist der, der mit sich zufrieden ist und gut und glücklich leben kann.
Dieses Wohlstandsleben, das persönliches Wohlergehen nachhaltig garantiert, bekommt die nächste Generation nicht einfach geschenkt. Sie muss neue prosoziale Kräfte freisetzen und den Wert einer Gemeinschaft auf Gegenseitigkeit wiederentdecken. Je mehr die ökonomische Kraft in gesellschaftlichen Krisenzeiten erlahmt, desto mehr ist die soziale Kraft des Einzelnen gefordert - aber nicht aus purer Menschenliebe. Was auf den ersten Blick als "Gutmenschentum" gedeutet werden kann, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck kalkulierten Gemeinsinns. Denn in Krisenzeiten gibt es zum Aufeinander-Angewiesensein keine Alternative. Wenn Zusammenrücken erforderlich wird, wächst zwangsläufig auch das Lager hilfsbereiter Egoisten, die an sich und andere denken.
Um sozial abgesichert zu sein und nicht sozial ausgegrenzt zu werden, muss die junge Generation bereit und in der Lage sein, in ihrer persönlichen Lebensplanung zwanzig, dreißig Jahre vorauszudenken. Die spürbaren Wohlstandseinbußen an Geld und Gütern werden für sie zur wichtigsten Antriebskraft für einen mehr sozialorientierten Lebensstil mit nachhaltigen Folgen. Die nächste Generation nimmt Abschied von einer Wachstumsillusion, die Wachstum "nur" in Geldgrößen misst. Wachsen sollen für sie auch Lebensqualität und Lebenszufriedenheit.
Die nächste Generation mag materiell ärmer werden und von drastischen Einschnitten ins soziale Netz besonders betroffen sein. Sie wird dennoch gestärkt aus jeder Krise hervorgehen, weil ihr gleichermaßen eigen- wie gemeinnütziges Denken materielle Wohlstandsverluste ausgleichen hilft. Sie lebt dann in einer Gemeinschaft auf Gegenseitigkeit, in der mehr als bisher auch gemeinnützige Gegenleistungen erbracht werden müssen, wenn staatliche Sozialleistungen weiterhin in Anspruch genommen werden wollen. Die Frage "Wer zahlt die Zeche?" stellt sich für die nächste Generation kaum, weil sich beide - Staat und Bürger - mehr in die soziale Pflicht nehmen, gemeinsam Verantwortung tragen, nach Problemlösungen suchen und entsprechend handeln. Die nächste Generation verliert ihre Zukunftszuversicht nicht, weil sie an sich und ihre Fähigkeiten glaubt.
Andererseits muss sie neue politische Verteilungskämpfe befürchten

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