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Description
(Text)
Tagungsband des XIII. Europäische Kongresses für Theologie in Wien
Vom 21. bis 25. September 2008 fand in Wien der XIII. Europäische Kongress für Theologie statt, auf dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fächerübergreifend über den zweifachen Aspekt der »Kommunikation über Grenzen« zum einen über Grenzen hinweg, zum anderen über Begriff und Bedeutung von Grenzen verständigten.
Der vorliegende Band versammelt die wichtigsten Vorträge von VertreterInnen der unterschiedlichen Fachgruppen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie.
(Extract)
Dieser Band dokumentiert die Vorträge des XIII. Europäischen Kongresses für Theologie, der - veranstaltet von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie - vom 21.-25. September 2008 in Wien stattfand unter dem Thema: "Kommunikation über Grenzen". Die Beiträge wurden für den Druck überarbeitet und erscheinen nun in zum Teil erheblich erweiterter Form. Der Band stellt also keine Dokumentation des Kongresses im herkömmlichen Sinne dar, sondern ein thematisch ausgerichtetes Buch als eigenständige Veröffentlichung. Das Thema des Bandes "Kommunikation über Grenzen" ist bewusst so gefasst, dass sehr unterschiedliche Zusammenhänge angesprochen sind. Auf diese Weise bietet es die Möglichkeit für ein Zusammenspiel unterschiedlicher theologischer sowie weiterer wissenschaftlicher Perspektiven in der Auseinandersetzung mit einer Thematik, deren Aktualität in vieler Hinsicht auf der Hand liegt. Die Erfahrung von Grenzen und der Notwendigkeit einer Kommunikation über Grenzen hinweg gehört zu den Signaturen unserer Gegenwart. Wie die Beiträge des vorliegenden Bandes zeigen, gilt dies auch für die Theologie und ihre verschiedenen Disziplinen sowie für andere Wissenschaften, die entweder mit eigenen Beiträgen im vorliegenden Band vertreten oder als Gesprächspartner theologischer Beiträge präsent sind.
Das Thema "Kommunikation über Grenzen" ist zugleich so formuliert, dass es von vornherein zwei Perspektiven miteinander verbindet und aufeinander bezieht: Kommunikation, die Grenzen überschreitet, und Kommunikation, die Grenzen thematisiert. So wird gefragt, unter welchen Voraussetzungen Grenzen die Kommunikation erschweren oder sogar verhindern, aber eben auch danach, ob und unter welchen Voraussetzungen Grenzen die Kommunikation erleichtern oder sogar allererst ermöglichen, gemäß dem Sprichwort: "good fences make good neighbors". Damit sind Aspekte wie Exklusion und Inklusion angesprochen, die notwendige Auflösung oder Dekonstruktion von (scheinbaren) Grenzen, aber auch die Notwendigkeit von Grenzen als Voraussetzung von Zugehörigkeit, Ordnung, Verständigung und Orientierungsgewinn. Weitere Gesichtspunkte betreffen etwa die Verschriftlichung und Fixierung von (religiösen) Traditionen sowie von Kanonbildung und Kanonizität in ihrer theologischkommunikativen Funktion sowie allgemein - und natürlich nicht an letzter Stelle - die Grenzen zwischen verschiedenen Konfessionen und Religionen.
Die Gesamtausrichtung des vorliegenden Bandes verweist darauf, dass dabei vor allem an religiöse Grenzen zu denken ist sowie an die konstruktiven, dekonstruktiven und rekonstruktiven Aufgaben und Leistungen wissenschaftlicher
Theologie oder anderer Wissenschaften, die sich mit dem Zusammenhang von Kommunikation und Grenzen auseinandersetzen. Offen gelassen wird hingegen die Frage, ob damit auch besonders die religiöse Kommunikation angesprochen sein soll und inwieweit es um andere Formen oder Dimensionen von Kommunikation gehen muss, im vorliegenden Falle allerdings durchweg im Zusammenhang mit religiöser Kommunikation. So kommt vielfach der Zusammenhang mit politischen, kulturellen oder sozialen Aspekten der Kommunikation in den Blick, was ähnlich dann auch für die entsprechenden Grenzen gilt. Öffentlichkeit und Politik denken beim Thema "Kommunikation über Grenzen" möglicherweise vor allem an die Grenzen Europas sowie daran, ob ein islamisch geprägtes Land wie die Türkei zur Europäischen Union gehören kann oder ob damit "eine Grenze überschritten" würde, die nicht überschritten werden "sollte" oder nicht überschritten werden "darf". Klärungsbedürftig sind hier die Auffassungen und Erfordernisse etwa von Zivilreligion und, klar davon zu unterscheiden, einer Zivilgesellschaft, insbesondere im Blick auf deren religiöse Grundlagen sowie im Horizont der europäischen Vereinigung.
Eine noch einmal andere Wendung nimmt das Thema, wenn es in existentieller Hinsicht - in Bezug auf die "letzte Grenze des Le



