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Description
Die Wiener Pestakten von 1665 zeigen, wie Wissen über Krankheit zur Herrschaft wurde Als die Pest 1665 Wien erreichte, handelte die Stadt nicht panisch. Der Magistrat griff auf Aufzeichnungen aus früheren Epidemien zurück, auf Karten der betroffenen Viertel, auf Listen der genesenen Bürger. Dieses Buch untersucht, wie Wissen über Krankheit in der Frühen Neuzeit zu einem Instrument politischer Macht wurde - und wie die Kontrolle von Seuchen die Kontrolle von Menschen bedeutete. Schreibt über Kunstgeschichte, Symbolik und den politischen Einfluss visueller Kultur im Wandel der Zeit.



