Description
Vergiss jede Hoffnung auf Heilung. Wenn Therapie und Achtsamkeit versagen, ist dieses Tagebuch dein Werkzeug für den Abgrund. 8 Wochen aktiver Nihilismus statt toxischem Glückszwang. Wähle den Kaffee! VERGISS BITTE JEDE HOFFNUNG AUF HEILUNG. Wenn Achtsamkeitsübungen bei dir Übelkeit auslösen und klassische Verhaltenstherapie wirkungslos abprallt, ist dies dein Buch. Es füttert dich nicht mit toxischer Positivität und hat nicht die geringste Absicht, dich zu "reparieren". Dieses Tagebuch ist ein Überlebensinstrument aus dem Abgrund, für den Abgrund. Acht Wochen lang bist du auf dich gestellt, ohne Therapeuten, der deine Gedanken zensiert oder in bequeme Diagnosen presst. Zerschlage den Zwang zum Glück und lerne, den Schrecken als Konstante zu akzeptieren. Das Ziel ist nicht die Beseitigung der Leere, sondern der Akt der Rebellion durch reine Existenz. Stelle dich jeden Tag der ultimativen Camus-Prüfung: "Soll ich mich heute umbringen, oder eine Tasse Kaffee trinken?" Sebastian Wolf (*1989 in Wuppertal, lebt in Rostock) schreibt nicht über den Abgrund, er schreibt aus ihm heraus. Sein Schaffen ist geprägt von jahrelanger, schwerer Depression. Die Maschinerie der Psychiatrie, von Tageskliniken bis zu geschlossenen Akutstationen, hat seinen Blick geschärft und jede toxische Positivität in ihm zerschlagen.Anstatt zu kapitulieren, formt er aus der Leere Kunst. Als Autor transgressiver Literatur und Art-Brut-Künstler gießt er seinen Pessimismus in rohe Werke. Unter "Verbotene Literatur" publiziert er Texte, die weder trösten noch reparieren wollen.Sein "nihilistisches Depressionstagebuch" ist das Kondensat aus Tagen am Rand des Kontrollverlusts. Ein Werkzeug von einem, der weiß, dass die Tasse Kaffee oft der brutalste Kampf ist.



