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Description
Eine Dekonstruktion von KI-Narrativen aus der Perspektive eines Filmschaffenden. Generative KI wird als Effizienzwunder verkauft; als Fortschritt, als Demokratisierung, als Werkzeug, das allen nützt. Die Technologie, die angeblich alle befreit, enteignet die einen, um die anderen zu bereichern. Und die Kosten dafür trägt die Gesellschaft. In 'Art Can Not Be Prompted' werden die gängigsten Pro-GenAI-Narrative aus der Perspektive eines professionellen Filmschaffenden zerlegt: Argument für Argument, Trugschluss für Trugschluss auf ethischer, psychologischer, ökologischer und ökonomischer Ebene. "KI ist jetzt da und lässt sich nicht mehr aufhalten" ist kein Argument, sondern eine Kapitulationserklärung. Die entscheidende Frage war nie, ob diese Technologie existiert. Die Frage ist, welchen Platz wir ihr in unserer Kultur, unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft einräumen und wer diese Entscheidung trifft. Es geht nicht um Technologiefeindlichkeit oder um ein Verbot aus Angst. Es geht um Regulierung aus Vernunft. Nicht irgendwann - sondern gestern. Renè Müller ist ein in Köln ansässiger Colorist und aktives Mitglied des BVK (Berufsverband Kinematografie). Mit über 10 Jahren Berufserfahrung als Selbstständiger in der Medienbranche und über 6 Jahren Erfahrung in der Postproduktion von Filmen, Dokumentationen und Werbeprojekten blickt er aus einer differenzierten, praxisnahen Perspektive auf die technologischen Entwicklungen der Filmbranche. Als kreativer Dienstleister an der Schnittstelle von Technik und Ästhetik setzt er sich seit vielen Jahren kritisch mit medienpsychologischen Themen, der digitalen Transformation und den ethischen Auswirkungen generativer KI auf die schöpferische Integrität sowie die ökonomische Zukunft kunstschaffender Berufe auseinander.
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