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Description
Experimentalphysik aus erster Hand: 50 Jahre Teilchenphysik zwischen DESY und CERN - und der Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Bevor wir etwas verstehen können, müssen wir lernen zu sehen. Doch in der Teilchenphysik bleibt das Entscheidende unseren Augen verborgen. Elementarteilchen verraten sich nicht direkt - sie hinterlassen nur Spuren, kurze Signale in komplexen Detektoren. Dieses Buch erzählt, wie es gelingt, aus solchen Spuren ein präzises Bild der Natur zu gewinnen.Jürgen Knobloch führt den Leser durch fünf Jahrzehnte experimenteller Physik - von den frühen Arbeiten am DESY in Hamburg bis zu den großen internationalen Experimenten am CERN in Genf. Er beschreibt die Entwicklung von Neutrinoexperimenten, den Aufbau moderner Detektoren und die präzisen Messungen, die unser heutiges Verständnis der Materie geprägt haben.Dabei wird deutlich, dass wissenschaftliche Erkenntnis kein plötzlicher Geistesblitz ist, sondern das Ergebnis sorgfältiger Experimente, technischer Innovation und enger Zusammenarbeit in internationalen Teams. Neben den physikalischen Grundlagen vermittelt das Buch auch einen Einblick in die Praxis der Forschung: in Detektoren, Datenanalyse und die unsichtbare Welt komplexer Software.Persönliche Erfahrungen verbinden sich mit verständlichen Erklärungen zu einer anschaulichen Darstellung der modernen Teilchenphysik. Der Blick weitet sich dabei über das Labor hinaus - zu Anwendungen in Medizin und Raumfahrt und schließlich zurück zum Himmel, den der Autor heute als Amateurastronom erkundet.Optikus ist mehr als eine wissenschaftliche Einführung. Es ist die Geschichte eines Lebens im Versuch, sichtbar zu machen, was sich unseren Augen entzieht. Jürgen Knobloch ist Experimentalphysiker und hat den Wandel der Teilchenphysik von kleinen Laboren zu großen internationalen Experimenten miterlebt. Sein Weg führte ihn vom DESY in Hamburg an das CERN in Genf, wo er über Jahrzehnte an grundlegenden Experimenten arbeitete - von Neutrinomessungen bis zur Entwicklung moderner Detektoren.Seine Arbeit bewegte sich zwischen sichtbaren Spuren und unsichtbaren Strukturen. Heute richtet er den Blick wieder zum Himmel und fotografiert als Amateurastronom die kosmischen Landschaften, deren physikalische Grundlagen ihn ein Leben lang begleitet haben. Optikus erzählt diese Geschichte.



