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Description
Paris, auf einem prachtvollen Ball der Familie Lanty: Inmitten von Luxus und Glanz taucht eine geheimnisvolle, skelettartige Gestalt auf, die Entsetzen verbreitet. Paris, auf einem prachtvollen Ball der Familie Lanty: Inmitten von Luxus und Glanz taucht eine geheimnisvolle, skelettartige Gestalt auf, die Entsetzen verbreitet. Um das Rätsel dieser Erscheinung zu lösen, erzählt der Erzähler seiner Begleiterin die tragische Geschichte des Künstlers Sarrasine. Jahrzehnte zuvor verliebte sich dieser in Italien leidenschaftlich in die Primadonna Zambinella, das Idealbild weiblicher Vollkommenheit. Doch Sarrasine ahnt nicht, dass sein Idol ein Produkt der grausamen Gesetze der päpstlichen Opernwelt ist. Honoré de Balzacs Sarrasine ist eine brillante Erzählung über die Grausamkeit der Kunst, die Illusion der Liebe und die schockierende Wahrheit hinter der perfekten Fassade.Hoch oben im Norden, im Dorf Stromfjörd, entfaltet sich ein metaphysisches Drama von seltener Intensität. Minna liebt Seraphitus, während Wilfried nach Seraphita begehrt - doch beide lieben dasselbe geheimnisvolle Wesen. Honoré de Balzacs Seraphita ist eine visionäre Reise an die Grenzen des menschlichen Verstandes. Inspiriert von den Lehren des Mystikers Emanuel Swedenborg, schildert Balzac den schmerzhaften und zugleich ekstatischen Prozess der geistigen Verklärung. Inmitten einer majestätischen Gletscherlandschaft stellt sich die Frage nach der wahren Natur der Liebe und dem Ziel der menschlichen Existenz. Ein glühendes Monument der Weltliteratur, das die Grenzen zwischen Materie und Geist, zwischen Mann und Frau und zwischen Erde und Himmel auflöst. Honoré de Balzac war ein Gigant der Weltliteratur, dessen Schaffen die Grenzen des menschlich Möglichen oft zu sprengen schien. Geboren 1777 in Tours, entwickelte er sich zum unermüdlichen Chronisten des 19. Jahrhunderts. Sein monumentaler Zyklus "Die menschliche Komödie" war der kühne Versuch, die gesamte französische Gesellschaft in all ihrer Komplexität, Gier und Leidenschaft zwischen zwei Buchdeckeln einzufangen.Sein Arbeitsalltag glich einer manischen Obsession: In weiße Mönchskutten gehüllt, schrieb er oft nächtelang bei Kerzenschein, getrieben von einem enormen Kaffeekonsum und dem ständigen Druck seiner immensen Schuldenberge. Balzac war kein bloßer Träumer, sondern ein Analyst der Macht des Geldes.



