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Description
Säkulare Kriege sprechen oft mit religiösen Stimmen, um Gewalt als göttliche Pflicht zu tarnen. Dieses Buch untersucht, wie selbst in offiziell säkularen Staaten und Kriegen religiöse Sprache, Bilder und Begriffe systematisch eingesetzt werden - um Fronten zu polarisieren, Opferbereitschaft zu steigern und Gewalt als moralisch legitim zu verkleiden. Anhand historischer und zeitgenössischer Konflikte zeigt es, wie sich Begriffe wie «Kreuzzug», «heiliger Krieg», «Verrat an Gott und Vaterland» oder «Gottesgnadentum» in Staatspropaganda, Militärreden und Massenmedien verankern, obwohl die zugrunde liegenden Ziele meist politisch, ökonomisch oder geostrategisch sind.Es verbindet rhetorische Analyse mit Archäologie der Kriegsdarstellung: von Fahnen, Flaggen und Reliquien bis hin zu gedruckten Proklamationen, Radiosendungen und sozialen Medien Kampagnen. Der Leser erhält ein differenziertes Bild davon, wie religiöse Symbole instrumentalisiert werden, ohne dass die Kriege selbst zu religiösen Kämpfen werden müssen - und wie sich die Grenze zwischen Glauben, Staatsdoktrin und Kriegsappell immer wieder verschoben hat. Autor von Büchern auf Deutsch zu Persönlichkeitsentwicklung, Business-Strategien und historischen Einsichten. Er verbindet praktische Weisheit aus Vergangenheit und Gegenwart, um Leser zu ihrem Potenzial zu führen.



