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Description
Die letzte Grenze der Erlösung. Die Barrikaden sind gefallen, die Straßen von Paris sind von Blut getränkt. In einem heroischen Akt rettet Jean Valjean den verletzten Marius. Frankreich im frühen 19. Jahrhundert: Jean Valjean, ein Mann, der für den Diebstahl eines Stücks Brot neunzehn Jahre im Zuchthaus büßen musste, bricht sein Wort und beginnt unter falscher Identität ein neues Leben. Doch der unerbittliche Inspektor Javert ist ihm dicht auf den Fersen, getrieben von einem gnadenlosen Verständnis von Gesetz und Ordnung.Inmitten der Unruhen auf den Straßen von Paris, wo die Glut der Revolution noch unter dem Pflaster schwelt, kreuzen sich die Wege der Verstoßenen: die aufopferungsvolle Fantine, das Waisenkind Cosette und der idealistische Marius. Victor Hugos epochales Epos ist weit mehr als ein historischer Roman - es ist eine flammende Anklage gegen soziale Ungerechtigkeit und ein zeitloses Hohelied auf die Erlösung, die Liebe und die unbeugsame Würde des Menschen.Teil 5: Jean ValjeanDie letzte Grenze der Erlösung. Die Barrikaden sind gefallen, die Straßen von Paris sind von Blut getränkt. In einem heroischen Akt rettet Jean Valjean den verletzten Marius durch die stinkende Finsternis der Pariser Kanalisation. Hier kommt es zur finalen Begegnung mit seinem ewigen Widersacher Javert, die alles verändert. Am Ende steht Valjean vor seiner schwersten Aufgabe: Er muss die geliebte Cosette loslassen und im Angesicht des Todes Frieden mit seiner eigenen, schmerzvollen Vergangenheit schließen. Victor Hugo (1802-1885) war einer der bedeutendsten Schriftsteller Frankreichs und eine zentrale Figur der europäischen Romantik. Geboren in Besançon, wuchs er in einem politisch bewegten Umfeld auf, das sein Denken früh prägte. Bereits als junger Mann erlangte er literarischen Ruhm mit Lyrik und Theaterstücken, bevor er sich dem Roman zuwandte und Werke schuf, die bis heute zum Kanon der Weltliteratur gehören.Hugos Schreiben verbindet große moralische Fragen mit epischer Erzählkraft. In Romanen wie Notre-Dame de Paris und Die Elenden stellte er soziale Ungerechtigkeit, Armut, Schuld, Mitgefühl und Erlösung ins Zentrum. Seine Figuren sind oft zwischen persönlicher Moral und gesellschaftlichem Zwang gefangen, seine Sprache ist zugleich pathetisch, bildmächtig und zutiefst humanistisch.



