Description
Ein warm-witziges Ich-Buch über rote Flaggen, die man schönredet, bis der Körper Nein sagt - ehrlich, selbstironisch, ohne Ratgeberton. Manchmal ist es nicht der große Knall. Manchmal sind es kleine Sätze, kleine Blicke, kleine Verschiebungen - und man selbst wird dabei erstaunlich gut darin, alles logisch zu erklären. Ich auch. Ich habe Alarm hübsch gemacht. Beige. Unauffällig. Sozial verträglich.In "Die roten Flaggen, die ich beige gemalt habe" erzähle ich in der Ich-Form von Situationen, die von außen harmlos wirken, aber innen Energie fressen: Gespräche, in denen man sich kleiner macht, bevor überhaupt jemand etwas verlangt. Momente, in denen man "War schön" schreibt und das Handy weglegt wie etwas Heißes. Abende, nach denen man sich selbst wieder einsammeln muss, als hätte man sich unterwegs verloren.Das Buch ist warm, witzig, sehr ehrlich - mit Szenen, die man wiedererkennt, wenn man oft Harmonie hergestellt hat, statt sich selbst ernst zu nehmen. Ohne Ratgeberton, ohne Heilsversprechen, ohne Kitsch. Dafür mit Selbstironie, klaren Beobachtungen und dem leisen, befreienden Gefühl: Ich bilde mir das nicht ein. Es war wirklich so.Wenn du rot schon gesehen hast, es aber beige genannt hast, bist du hier richtig. Tilda Aedelgroen schreibt humorvolle Alltagsgeschichten über Beziehungen, Missverständnisse und das kleine Chaos des Lebens. Mit feinem Blick, warmem Humor und viel Wiedererkennung erzählt sie von Situationen, die man nur allzu gut kennt - und über die man am liebsten lachen muss, weil sie so wahr sind. Ihre Texte sind pointiert, ehrlich und niemals verletzend. Tilda liebt die leisen Pointen, das Augenzwinkern zwischen den Zeilen und Geschichten, die zeigen: Wir sind mit unseren Gedanken, Macken und kleinen Katastrophen nicht allein. Ihre Bücher laden zum Schmunzeln, Durchatmen und Wiedererkennen ein.



