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Description
Geheimgesellschaften?Oder längst etwas Größeres?Seit Jahrhunderten glauben wir, dass geheime Logen im Verborgenen die Fäden ziehen. Tempelritter. Illuminaten. Freimaurer. Der "Staat im Staat". Die geopolitische Ordnung des 21. Jahrhunderts wird nicht mehr primär durch Militär und Territorium bestimmt, sondern durch Daten, Überwachung und technologische Infrastruktur. Die Vereinigten Staaten investieren in globale Signals Intelligence, China perfektioniert digitale Gesellschaftssteuerung, Russland operiert mit hybrider Cybermacht, die Europäische Union versucht Datenschutz und Sicherheitsarchitektur auszubalancieren. Es entsteht kein klassischer Kalter Krieg, sondern ein Wettlauf um Informationshoheit. Internetinfrastruktur, soziale Netzwerke, biometrische Ausweise mit Chips, digitale Zentralbankwährungen und algorithmische Klassifikationssysteme werden zu strategischen Instrumenten staatlicher Souveränität. Überwachung ist zur geopolitischen Kernressource geworden. Staaten analysieren Kommunikationsströme, kartieren Netzwerke und prognostizieren Verhalten - nicht aus Ideologie, sondern aus Wettbewerb. Wer technologisch zurückfällt, verliert Einfluss. Die Faszination für Geheimgesellschaften verdeckt dabei die eigentliche Transformation: Macht wird nicht ritualisiert, sondern digitalisiert. Geheimdienste kooperieren transnational, Sicherheitsapparate entwickeln präventive Kontrollmechanismen. Die zentrale Frage lautet nicht, ob es geheime Zirkel gibt, sondern ob demokratische Kontrolle mit technologischer Dynamik Schritt halten kann. Wenn Überwachung zur Infrastruktur wird und Widerstand antizipierbar ist, verschiebt sich das Verhältnis zwischen Staat und Bürger grundlegend. Dieses Buch liefert eine geopolitische Analyse von Machtstrukturen, Geheimdiensten und Sicherheitsarchitekturen - und stellt die entscheidende Frage: Wer kontrolliert die Kontrolleure im globalen Wettbewerb um Kontrolle? Heinz Duthel, geboren in Nürnberg, ist ein renommierter Philosoph und Autor, der sein Studium der Philosophie und Orientalistik an der Philippine Christian University absolvierte, bevor er an der Universität de Barcelona seinen Master in Philosophie (1987) und später seinen PhD (1995) erwarb. Seine Doktorarbeit erforschte das komplexe Verhältnis zwischen orientalischer philosophischer Theorie, Sozialphilosophie und sozialer Wirtschafts-Ethik.



