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Description
"Im Schatten der Scheiterhaufen fragten sie nach Wahrheit - und zahlten mit ihrem Leben dafür." Im Mittelalter war die Kirche nicht nur geistliche Autorität, sondern politische Macht - und wer ihre Lehren infrage stellte, riskierte alles. Doch trotz Verfolgung, Folter und Scheiterhaufen erhoben sich immer wieder Stimmen des Widerspruchs: Waldenser, Katharer, Hussiten und unzählige namenlose Gläubige, die nach einem anderen Weg suchten. Ihre Fragen berührten die Grundfesten von Glaube, Macht und Gerechtigkeit.Dieses Buch folgt den Spuren dieser dissidenten Bewegungen durch Archive, Inquisitionsakten und vergessene Zeugnisse. Es zeigt, wie aus theologischen Debatten existenzielle Konflikte wurden - und wie die Kirche versuchte, Abweichung zu kontrollieren, während sie zugleich ihre eigene Legitimität verteidigte. Im Zentrum steht die Frage: Wer definiert Wahrheit, wenn Glaube zur Waffe wird? Ein eindringlicher Blick auf die dunklen und hoffnungsvollen Seiten mittelalterlicher Religiosität.



