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Description
Blut der SchwüreDer Krieg endet nicht mit dem letzten Kampf.Manchmal endet er, wenn niemand mehr an ihn glaubt. Blut der SchwüreDer Krieg endet nicht mit dem letzten Kampf.Manchmal endet er, wenn niemand mehr an ihn glaubt.Nachdem alte Ordnungen zerfallen sind und die Götter ihr Schweigen bewahren, bleibt eine Welt zurück, die sich selbst tragen muss. Ragnar hat die Rolle abgelegt, die andere ihm zugeschrieben haben. Er führt nicht mehr. Er erklärt nichts. Er geht.Doch Freiheit ist kein Zustand, den man einmal erreicht. Sie ist eine Zumutung.Während Ragnar durch eine Welt zieht, die gelernt hat, ohne Mittelpunkt zu bestehen, zeigt sich eine neue Gefahr: Nicht Gewalt bedroht das Gleichgewicht, sondern Bequemlichkeit. Menschen beginnen, das Schweigen zu deuten, Verantwortung abzugeben und Freiheit in Haltung zu verwandeln, die man bewundern kann - statt sie selbst zu tragen.Beobachtend, zurückhaltend und konsequent verweigert sich Ragnar jeder neuen Bedeutung. Er bleibt, ohne zu herrschen. Er geht, ohne zu fliehen. Und genau darin liegt die größte Provokation für eine Welt, die wieder nach Orientierung sucht.Blut der Schwüre ist der zweite Band einer nordisch geprägten Fantasy-Saga über Macht ohne Krone, Ordnung ohne Zentrum und Verantwortung ohne Erlöser. Ein stiller, kompromissloser Roman über das Ende von Mythos - und darüber, wie schwer es ist, Freiheit nicht erneut zu verraten. AutorenbiografieA.K.A.R.420 schreibt Literatur an der Grenze zwischen psychologischem Horror, stiller Prosa und innerer Zersetzung. Seine Texte verweigern sich klassischen Erzählmustern, klaren Botschaften und moralischen Auflösungen. Sie beobachten, statt zu erklären.Im Mittelpunkt seines Schreibens stehen keine äußeren Ereignisse, sondern Zustände: das Funktionieren von Menschen, das Verschwinden von Fragen, die Kälte der Ordnung, die Stille zwischen Nähe und Distanz. A.K.A.R.420 interessiert sich für das, was nicht schreit, nicht eskaliert und nicht auffällt - für das, was bleibt, wenn alles scheinbar in Ordnung ist.Seine Figuren verlieren selten den Verstand.Sie verlieren Bedeutung.Identität.Inneren Widerstand.



