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Description
Nach »Die Fremde« schreibt Claudia Durastanti in ihrem neuen Roman über die Schicksale dreier Frauen aus drei Jahrhunderten. »Durastanti ist ein punkiges Hexen-Genie.« (Joshua Coen)Drei außergewöhnliche Frauen in drei Jahrhunderten geben in »Missitalia«, dem großartigen neuen Roman von Claudia Durastanti, den Ton an: Amalia versammelt als eine Art Mutter Courage im Krieg Waisen und Ausreißerinnen in der süditalienischen Basilikata um sich. Hundert Jahre später, als man in der Region nach Erdöl sucht, wird die junge Wissenschaftlerin Ada quasi aus Zufall zur Spionin. Und schon in der Zukunft ist es A, die das Leben auf dem Mond vorbereiten soll.Durastanti ergründet Mythos und Geschichte, die Veränderungen der Gegenwart und der Zukunft. Und »sie fängt das Schweigen und die Lücken, die in Beziehungen entstehen, perfekt ein« (New York Times). Claudia Durastanti, 1984 in Brooklyn geboren, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie gehört zu den Gründer:innen des Italian Festival of Literature in London, schreibt für »La Repubblica« und lebt in Rom. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. »Die Fremde« (Zsolnay 2021) war auf der Shortlist für den Premio Strega und wurde in viele Sprachen übersetzt. Annette Kopetzki, studierte Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft und arbeitete viele Jahre als Universitätsdozentin und Journalistin in Italien. Sie übersetzte u.a. Pier Paolo Pasolini, Roberto Saviano und Ugo Riccarelli. 2019 wurde sie mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet, 2024 mit dem Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis. »Ich habe das Gefühl, es mit einem großen Roman zu tun zu haben, und das liegt nicht nur an seinen Themen oder seinen Figuren, so vielschichtig und beeindruckend sie auch sein mögen, und auch nicht nur an einigen wenigen, wenn auch unvergesslichen Szenen.« Le Monde »Ein Meisterwerk!« Thierry Clermont, Le Figaro Littéraire »Durastanti überzeugt , weil sie weiß, dass ihr Roman sich nicht auf Effekthascherei verlassen darf ... Durastanti schafft Literatur - etwas, das in der heutigen Romanlandschaft immer seltener wird.« El Cultural



