Description
Sie hören rassistische Beleidigungen auf dem Schulhof - was tun? Eine Person im Hort outet sich als trans - wie reagieren? Ein Mädchen wird ausgeschlossen, weil es aus finanziellen Gründen nicht mit zur Freizeit fahren kann - wie damit umgehen? Vielfalt gehört ins Klassenzimmer - Diskriminierungssensibilität für alle pädagogischen Settings Sie hören rassistische Beleidigungen auf dem Schulhof - was tun? Eine Person im Hort outet sich als trans - wie reagieren? Ein Mädchen wird ausgeschlossen, weil es aus finanziellen Gründen nicht mit zur Freizeit fahren kann - wie damit umgehen? Dieses praxisbezogene Fachbuch stattet pädagogische Fach- und Lehrkräfte mit Handwerkszeug aus, um Bildung diskriminierungssensibler zu gestalten. Julika Prantner-Weber und Pauline Seuß bieten einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Diskriminierung und vermitteln wissenschaftlich fundiertes und praktisch anwendbares pädagogisches Fachwissen. Das Workbook regt zur Selbstreflexion an und beinhaltet nützliche Tipps für den Umgang mit Diskriminierung. Durch diesen Dreischritt vom Wissen über das Wollen bis hin zum Können erhalten Fachpersonen aller pädagogischer Settings Unterstützung auf dem Weg zu einer diskriminierungssensiblen Lehre. Barrierereduzierte Illustrationen, die vielfältige Identitäten abbilden und so zu einem Diskurs über Diversität und Vielfalt beitragen, machen die Inhalte noch anschaulicher und runden das Buch ab. Julika Prantner-Weber ist Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin sowie Illustratorin. Seit der jahrelangen Arbeit als Projektleitung in einem queeren Bildungsverein sind ihre Schwerpunkte die barrierereflektierte Vermittlung von Vielfaltsthemen und diskriminierungssensible Begleitung von pädagogischen Fachkräften. Als Bildungsreferentin und Illustratorin legt sie besonderen Wert auf inklusive Didaktik, Teilhabe und vielfältige Repräsentation in Wort- und Bildsprache. Seit 2024 ist sie Mitgründerin des Bildungsinstituts für inklusive Vielfalt. Pauline Seuß ist studierte Kultur- und Sozialanthropologin und Kulturwissenschaftlerin. Ihre thematischen Schwerpunkte sind intersektionale Ungleichheiten, (postkoloniale) Machttheorien und Gender Studies. Nach jahrelanger Selbstständigkeit als Referentin und Moderatorin im Bereich Demokratieförderung mit Jugendlichen und Erwachsenen hat Pauline Seuß das Bildungsinstitut für inklusive Vielfalt mitgegründet. Um eine möglichst egalitäre Bildungsteilhabe zu gewährleisten, sind ihr Selbstreflexion und Handlungssicherheit von pädagogischen Fachkräften im Umgang mit Diskriminierung ein besonderes Anliegen. Julika Prantner-Weber ist Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin sowie Illustratorin. Seit der jahrelangen Arbeit als Projektleitung in einem queeren Bildungsverein sind ihre Schwerpunkte die barrierereflektierte Vermittlung von Vielfaltsthemen und diskriminierungssensible Begleitung von pädagogischen Fachkräften. Als Bildungsreferentin und Illustratorin legt sie besonderen Wert auf inklusive Didaktik, Teilhabe und vielfältige Repräsentation in Wort- und Bildsprache. Seit 2024 ist sie Mitgründerin des Bildungsinstituts für inklusive Vielfalt. Lara Höfemann studierte Journalismus sowie Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft. Sie arbeitet in der politischen Bildungsarbeit mit den Schwerpunkten Antidiskriminierung, Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe, mit besonderem Fokus auf klassistische Strukturen. Auf Grundlage ihrer Erfahrungen in Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Zugänge zu Wissen und Mitbestimmung gerechter gestaltet werden können. Franziska Karow ist Historikerin und Bildungsreferentin. Ihre Schwerpunkte liegen auf Antisemitismus, NS-Geschichte, Antidiskriminierung sowie jüdischer Frauen- und Geschlechtergeschichte. Sie arbeitet seit 2025 im Projekt "KiBA - Kindgerechte Bildung gegen Antisemitismus" bei Bildung im Widerspruch e. V. und entwickelt dort praxisnahe, kindgerechte Bildungsangebote für die antisemitismuskritische Präventionsarbeit. Felix Michl ist studierter Förderpädagoge und war bis 2025 am Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig tätig. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen (sonder-)pädagogische Diagnostik, Differenzierung im gemeinsamen Unterricht sowie intersektionale Ungleichheiten, insbesondere im Kontext von (Nicht-)Behinderung und Queerness. Judith Schreier lebt in Leipzig und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin zu autobiographischen Texten dicker Frauen im US-amerikanischen Kontext. Sie versteht sich als Fat-Aktivistin und gibt seit 2018 regelmäßig Vorträge, Workshops und Interviews über die kulturelle Bedeutung von Dicksein mit besonderem Fokus auf die Geschichte der Fat-Acceptance-Bewegung, um aus dem jahrzehntelangen Schaffen (aktivistische) Schlüsse für heute zu ziehen. Bettina Wilpert ist Schriftstellerin und lebt in Leipzig. Zuletzt erschien ihr Roman "Die bärtige Frau" im Verbrecher Verlag. Ihr Debütroman "Nichts, was uns passiert" wurde vielfach ausgezeichnet und verfilmt. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind u.a. sexualisierte Gewalt und reproduktive Gerechtigkeit. Tarek Zaibi ist 1981 in Wolfsburg als Sohn eines Gastarbeiters geboren, ist Lehrkraft für Politik. Auf Social Media, in Fortbildungen und als Redner setzt er sich für Demokratiebildung, gegen Diskriminierung und Rassismus ein. Er verbindet pädagogische Erfahrung mit dem Ziel, Menschen für ein respektvolles und demokratisches Miteinander zu sensibilisieren und schreibt sein erstes Buch über Rassismus, Verantwortung und den Mut zur Demokratie, das im Frühjahr 2026 erscheinen wird.



