Martin Luthers "Judenschriften" : Die Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert (Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe B)

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Martin Luthers "Judenschriften" : Die Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert (Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe B)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783525557891

Description

Die Rezeption von Martin Luthers polemischen Schriften gegen Juden genauer untersucht Der Band widmet sich der bisher kaum erforschten und problematischen Wirkungsgeschichte von Martin Luthers "Judenschriften" im Hinblick auf die neuzeitliche theologischen Diskurse und historische Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert.

Martin Luthers "Judenschriften" haben in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eine hochproblematische, aber bislang kaum erforschte Wirkungsgeschichte gehabt. Dieser Rezeptionsgeschichte widmet sich der vorliegende Band. Dabei steht nicht die eindimensionale Perspektivierung eines historischen Versagens Luthers im Vordergrund. Vielmehr wird die Rezeption im Kontext zeitgenössischer theologischer und historischer Bedingungen untersucht: Welche theologischen und politischen Motive bedingten die Rezeption von Luthers antijüdischen Schriften in der Lutherforschung des 19. Jahrhunderts? Welche Rolle spielten sie im lutherischen Konfessionalismus und in der jüdischen Wahrnehmung jener Zeit? Wie wurden sie in der Zwischenkriegszeit von der Bekennenden Kirche oder den "Deutschen Christen" zur Zeit des Nationalsozialismus politisch und theologisch instrumentalisiert? Vor diesem Hintergrund kommt die Bedeutung und Wirkung von Luthers Schriften für neuzeitliche theologische Diskurse und historische Entwicklungen, einschließlich Antisemitismus und NS-Zeit, zur Sprache. Die inhaltliche Aufarbeitung mit der Wirkungsgeschichte von Luthers "Judenschriften" ist nicht auf das Ende des Zweiten Weltkriegs begrenzt, der Band beleuchtet zudem die Rezeption der "Judenschriften" im angloamerikanischen Raum und ihre ethische, kirchengeschichtliche und kirchenpolitische Aufarbeitung im Protestantismus seit 1945.

Dr. Oliver Arnhold ist Kernseminar- und Fachleiter für Evangelische Religionslehre in Detmold und Dozent für Religionspädagogik und kirchliche Zeitgeschichte an derUniversität Paderborn. Hanns Christof Brennecke ist Professor für Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Dr. theol. Berndt Hamm ist Professor für Neuere Kirchengeschichte im Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Dr. Siegfried Hermle ist Professor für Evangelische Theologie und ihre Diadaktik/Historische Theologie in Köln am Institut für Evangelische Theologie.

Wolfgang Kraus ist Professor em. für Neues Testament an der Universiät des Saarlands, Saarbrücken.

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff ist seit 2005 Lehrstuhlinhaberin für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau.

Dr. Anselm Schubert ist Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Dr. Axel Töllner ist landeskirchlicher Beauftragter für christlich-jüdischen Dialog der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern beim Institut für christlich-jüdische Studien und Beziehungen der Augustana-Hochschule.

Prof. Dr. Christian Wiese ist Inhaber der Martin-Buber-Professur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie seit 2021 Direktor des Buber-Rosenzweig-Instituts für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart und seit 2022 Co-Direktor des Frankfurt-Tel Aviv Center for the Study of Religious and Interreligious Dynamics.

Harry Oelke, Dr. theol., ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität München und Vorsitzender der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte.


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