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Description
Doppelkodierung entwickelte sich rezent zu einem großen Thema der Lukasforschung. In den Beiträgen dieses Bandes wird diese Strategie an Texten des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte erforscht und aus religionsgeschichtlichen Blickwinkeln beleuchtet. Die einzelnen Beiträge erproben diese Strategie an unterschiedlichen Texten. Im Fokus steht das Verfahren des "Blending" jüdischer und paganer Vorstellungsgehalte zum Interferenzpattern; die Frage der narrativen Einbindung doppelkodierter Einheiten; und die Frage, welche Impulse Ansätze aus der Literaturwissenschaft und der Emotionsforschung zur Schärfung der Theorie liefern. Das Verfahren des "Blending" jüdischer und paganer Vorstellungsgehalte
Doppelkodierung als literarische und hermeneutische Strategie entwickelte sich rezent zu einem großen Thema der Lukasforschung. In den Beiträgen dieses Bandes wird diese Strategie an Texten des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte erforscht und aus religionsgeschichtlichen Blickwinkeln beleuchtet. Im Fokus steht das Verfahren des "Blending" jüdischer und paganer Vorstellungsgehalte; die Frage der narrativen Einbindung doppelkodierter Einheiten in die Ereignisfolge des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte; und die Frage, welche Impulse Ansätze aus der Literatur- und Theaterwissenschaft und der Emotionsforschung zur Tiefenschärfung der Theorie liefern. Dabei wird untersucht, mit welchen Ansätzen und Beschreibungsmodellen Doppelkodierung kombiniert werden kann. Zudem wird die These von der Doppelkodierung an anderen neutestamentlichen Schriften erprobt und es werden die Grenzen des Ansatzes ausgelotet.
Double codification as a literary and hermeneutic strategy has recently become a major topic in scholarship on Luke-Acts. This volume explores this strategy in selected texts from Luke's gospel and Acts. The focus lies on several aspects of these texts: the religio-historical process of "blending" Jewish and Greco-Roman ideas; the integration of double-coded units into the narrative sequence in Luke-Acts; and insights from literary and theater studies and emotion research. The contributors to the volume examine which approaches and descriptive models can be combined with double codification. Several additional contributions test the idea of double codification on other New Testament writings and explore the limits of the approach.
Marion Christina Hauck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Neues Testament an der evangelisch-theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.Joseph Verheyden ist Professor emeritus für Neues Testament an der theologischen Fakultät der Katholieke Universiteit Leuven.
Thomas Schumacher ist Inhaber des Lehrstuhls für Neues Testament am Biblischen Departement der Universität Freiburg (Schweiz). Prof. Dr. Nils Neumann hat Theologie und Religionspädagogik in Kassel und Freiburg i.Br. studiert. In Kassel hat er 2006 im Fach Neues Testament promoviert und sich 2013 habilitiert. Nach Vertretungen in München, Bern und Wuppertal wurde er 2017 zum Professor für Biblische Theologie an die Leibniz Universität Hannover berufen. Dort lehrt er am Institut für Theologie und schreibt derzeit an einem Buch zum Motiv der Furcht im Markusevangelium. Er ist Mitglied der Studiorum Novi Testamenti Societas, der Society of Bilical Literature und der European Association of Biblical Studies. Reinhard Feldmeier ist Professor für Neues Testament an der Georg-August-Universität in Göttingen. Matthias Becker ist Ordinarius für Neutestamentliche Theologie an der Universität Heidelberg.Dr. Daniel Lanzinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Katholische Theologie der Universität Hamburg.
Marion Christina Hauck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Neues Testament an der evangelisch-theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.Joseph Verheyden ist Professor emeritus für Neues Testament an der theologischen Fakultät der Katholieke Universiteit Leuven.
Martin Ebner ist Professor em. für die Exegese des Neuen Testaments an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.



