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Description
Kultzentralisation und im Blick darauf die kreative Neuinterpretation überkommenen Rechts, sowie der Rhythmus der Zeit sind zentrale Aspekte dieser Kommentierung von Deuteronomium 12-16. Der Band V/3 als Gesamtband im BKAT! Im Deuteronomium gibt es nur einen Ort, an dem Israel seinen Gott verehren darf. Diese Kultzentralisation hat viele Auswirkungen auf das alltägliche Leben, da es keine örtlichen Heiligtümer gibt. So können Tieropfer nur an dem erwählten Ort dargebracht werden, und daher wird der Verzehr von Fleisch außerhalb eines kultischen Zusammenhangs freigegeben. In einer kreativen Neuinterpretation wird überkommenes Recht im Blick auf die Kultuszentralisation neu ausgerichtet. Ebenso wichtig wie der Ort ist der Rhythmus der Zeit mit den drei Festen im Jahr und dem Zyklus von sieben Jahren, in dem die Versorgung von Bedürftigen und der Erlass von Kredit und Schuldendienst geregelt wird. Diese Themen finden sich in den Kapiteln Dtn 12-16, die in diesem Kommentar ausgelegt werden. Udo Rüterswörden ist Professor i.R. für Altes Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.
Dr. Beate Ego ist Professorin für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Dr. theol. Friedhelm Hartenstein ist Professor für Altes Testament und Altorientalische Religionsgeschichte an der Universität München. Dr. theol. Martin Rösel ist Außerplanmäßiger Professor und Akademischer Oberrat für Hebräisch und Altes Testament an der Universität Rostock. Dr. Dr. Bernd U. Schipper ist Professor für Hebräische Bibel/Altes Testament an der Humboldt-Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte Israels, die kulturellen Kontakte zwischen Ägypten und Israel im 1. Jahrtausend v. Chr. und die Weisheitsliteratur.


