- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Religion & Theology
- > christianity
Description
Pollner bietet eine umfassende Analyse der wichtigsten Vetus-Latina-Fragmente zu den Klageliedern und betrachtet ihr Verhältnis zur LXX und zu MT. Dabei zeigen sich zwei Traditionsströme, die für die Beurteilung textkritischer Problemstellungen von Bedeutung sind. Vetus-Latina-Fragmente zu den Klageliedern in Verhältnis zur LXX und zu MT - mit Synopse In vielen Kommentaren und textkritischen Abhandlungen werden die Vetus-Latina-Fragmente zu Recht als bedeutsame Zeugen für die Rekonstruktion des Urtextes der LXX bzw. von textgeschichtlichen Prozessen herangezogen. Obwohl bekannt ist, dass deren Entwicklung zum einen auf unterschiedlichen Quelltexten beruht und zum anderen sehr differenzierte Revisionsprozesse durchlaufen hat, fließt die divergierende Qualität der jeweils angegebenen Lesarten häufig ohne nähere kritische Einordnung in die Analyse der Texte mit ein. Dies kann im Einzelfall auch zu irreführenden textkritischen Schlüssen führen. Manfred Pollner widmet sich den bedeutsamsten Textbelegen der Vetus-Latina zu den Klageliedern, insbesondere dem Codex Wirceburgensis, den Zitaten des Ambrosius sowie der vatikanischen Handschrift Reginensis Latinus 11 und dem Cantica-Kommentar des Verecundus von Iunca und analysiert diese in ihrem jeweiligen Verhältnis zum Quelltext und zueinander. Dabei kristallisieren sich zwei Traditionsströme heraus, von denen der eine (LaW) eher der hesychischen, der andere (AM, Reg. lat. 11, LaVer) eher der antiochenischen Textform zugeordnet werden kann. Manfred Pollner ist Lehrkraft für katholische Religionslehre und Mitarbeiter der Schulleitung an der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule Landshut.
Felix Albrecht (Dr. theol., geb. 1981) forscht seit 2008 an der Göttinger Akademie der Wissenschaften zur Septuaginta, das ist die griechische Übersetzung des hebräischen Alten Testaments. Seit Beginn des Jahres 2020 ist er Arbeitsstellenleiter des Psaltervorhabens "Die Editio critica maior des griechischen Psalters" an der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Zudem ist er Vorstandsmitglied und Secretary der International Organization for Septuagint and Cognate Studies. Im Zentrum seines Interesses steht die griechische Bibel im Kontext des hellenistischen Judentums mit ihrer Rezeptions- und Transmissionsgeschichte. Daneben pflegt er eine Vorliebe zum Christlichen Orient und befasst sich intensiv mit Handschriftenforschung, Künstlicher Intelligenz und Digital Humanities.
Kristin De Troyer ist Professorin für Altes Testament/Hebräische Bibel am St Mary's College, St Andrews.
Dr. theol. Tuukka Kauhanen is a Postdoctoral Researcher at the Faculty of Theology, University of Helsinki.
Wolfgang Kraus ist Professor em. für Neues Testament an der Universiät des Saarlands, Saarbrücken.
Michael Segal is the Father Takeji Otsuki Professor of Biblical Studies at the Hebrew University of Jerusalem.


