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Description
Zwar trafen die Entscheidung zur Öffnung des Pfarramtes für Frauen evangelische Landeskirchen jeweils für sich. Dennoch diskutierten sie miteinander auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Vereinigten Evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands, der Evangelischen Kirche der Union und im Bund Evangelischer Kirchen in der DDR und rangen - teilweise über innerprotestantische Konfessionsgrenzen und die deutsch-deutsche Grenze hinweg - um Fragen von Geschlecht, Amt sowie Veränderungs(un)willen und Veränderungsdruck. Diese Studie untersucht diskursanalytisch die Entwicklungen zur Frauenordination auf Zusammenschlussebene von 1945 bis Anfang der 1990er Jahre. Die Entwicklungen zur Frauenordination Zwar trafen die Entscheidung zur Öffnung des Pfarramtes für Frauen evangelische Landeskirchen jeweils für sich. Dennoch diskutierten sie miteinander auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Vereinigten Evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands, der Evangelischen Kirche der Union und im Bund Evangelischer Kirchen in der DDR und rangen - teilweise über innerprotestantische Konfessionsgrenzen und die deutsch-deutsche Grenze hinweg - um Fragen von Geschlecht, Amt sowie Veränderungs(un)willen und Veränderungsdruck. Dabei stand unter anderem zur Debatte, ob in der "Kirche des Wortes" das sogenannte Schweigegebot aus 1 Kor 14 weiterhin Geltung beanspruchen sollte, inwiefern Geschlechter(unter)ordnungen wie in Eph 5 für das Kirchesein im 20. Jahrhundert relevant seien und in welchem Verhältnis Theologie und Kirche zueinander stehen - insbesondere in der christ*innentumsfeindlichen DDR. Diese Studie untersucht diskursanalytisch die Entwicklungen zur Frauenordination auf Zusammenschlussebene von 1945 bis Anfang der 1990er Jahre.
Carlotta Israel ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Fachbereich Kirchengeschichte und Historische Theologie im Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Nach ihrem Studium der Evangelischen Theologie in Göttingen, Hamburg und München, das sie mit dem Kirchlichen Examen (Konföderation Ev. Kirchen in Niedersachsen) 2019 abschloss, war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte II der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Dr. Harry Oelke.
Sie ist Schriftführerin im Vorstand der deutschen Sektion der European Society of Women in Theological Research (ESWTR), Mitinitiatorin und -organisatorin der Kritischen Religionswissenschafts- und The*logietage und Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (WGTh).
Siegfried Hermle, Prof. i.R. Dr., *1955 in Ludwigsburg
1971-1975 Evangelisch-theologische Seminare Schöntal und Bad Urach
1976-1982 Studium der Evangelischen Theologie als Stipendiat des Evangelischen Stifts in Tübingen und München
1982-1984 Vikariat in Blaubeuren
1984-1988 Repetent am Evangelischen Stift Tübingen
1988-1994 Assistent am Lehrstuhl für Kirchenordnung an der Evangelischen Fakultät Tübingen
1994-2001 Pfarrer der Matthäusgemeinde Gerlingen
2001-2021 Professor für Evangelische Theologie und ihre Didaktik/Historische Theologie an der Universität zu Köln; Stellv. Vorsitz Verein für Württembergische Kirchengeschichte, 2. Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte
Dr. Christopher Spehr ist Professor für Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.


