Description
Im ersten Teil des Lexixons - einer ausführlichen Einleitung - findet sich die Entwicklung der vorchristlichen Glaubensvorstellungen und Kulte der Slawen an der Ostsee im Zeitraum vom 7. bis zum 12. Jahrhundert. Hervorzuheben ist ihre Besonderheit im Vergleich zum gesamten slawischen Raum, die sich aus der Entstehung dieser Gemeinschaften in der Zeit der Völkerwanderung nach der Besiedlung eines für sie neuen Landes und der Schaffung religiöser Systeme ergibt. Im zweiten Teil wird die Vielfalt der Glaubensvorstellungen und Kulte der Ostseeslawen in Form von über 40 Stichwörtern des Lexikons vorgestellt. Das Buch basiert auf dem aktuellen Stand der Forschung, der sich auch in der Auswahl der Quellen und Literatur in der Bibliografie sowie im Bildmaterial widerspiegelt. Slawische Götter und ihr Kult an der Ostsee Das Lexikon besteht aus zwei wesentlichen Teilen. Im ersten Teil - einer ausführlichen Einleitung - wird die Entwicklung der vorchristlichen Glaubensvorstellungen und Kulte der Slawen an der Ostsee im Zeitraum vom 7. bis zum 12. Jahrhundert dargestellt. Hervorzuheben ist ihre Besonderheit im Vergleich zum gesamten slawischen Raum, die sich aus der Entstehung dieser Gemeinschaften in der Zeit der Völkerwanderung nach der Besiedlung eines für sie neuen Landes und der Schaffung religiöser Systeme unter Nutzung der landschaftlichen Gegebenheiten ergibt. Darüber hinaus entwickelten diese Völker im spezifischen Kontext der Kontakte mit ihren Nachbarn, darunter auch christlichen, originelle Kultsysteme, die die Stammes- und frühstädtischen Gemeinschaften zusammenhielten. Im zweiten Teil wird die Vielfalt der Glaubensvorstellungen und Kulte der Ostseeslawen in Form von über 40 Stichwörtern des Lexikons vorgestellt, wobei zunächst die Gottheiten und anschließend die Kultstätten und -objekte sowie die damit verbundenen Rituale beschrieben werden. Das Buch basiert auf dem aktuellen Stand der Forschung, der sich auch in der Auswahl der Quellen und Literatur in der Bibliografie sowie im Bildmaterial widerspiegelt.
Stanislaw Rosik ist Mediävist, Professor für Geisteswissenschaften am Historischen Institut der Universität Wroclaw und Leiter des Forschungslabors für die Frühgeschichte Mitteleuropas.
Rosik ist Absolvent der Geschichtswissenschaften an der Universität Wroclaw und der Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät in Wroclaw; Autor von über 350 Publikationen, darunter mehr als ein Dutzend Bücher; u. a. Vorsitzender des Ständigen Komitees der Polnischen Mediävisten seit 2017; Mitglied des Rates für wissenschaftliche Exzellenz beim Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen in Polen seit 2024; Mitglied der Historischen Kommission für Schlesien in Deutschland seit 2004; Forschungsinteressen: die alten Slawen und ihre Religion, die Anfänge Polens, Pommerns und Schlesiens, Mitteleuropa im Mittelalter, Geschichtsschreibung und Hagiographie (10.-13. Jahrhundert); Autor u. a. einer Biografie über Boleslaw Krzywousty (2013), mehrerer Monografien über die Religion der alten Slawen (1995, 2000, 2020, 2023) und der polnischen Übersetzung der Vitae des Heiligen Otto von Bamberg (2020).
Roman Mazur SDB is Professor of New Testament Exegesis and Theology at the John Paul II Pontifical University Kraków. Mariusz Rosik is Professor for New Testament Exegesis, Biblical Environment and Jewish History at the Pontifical Faculty of Theology in Wroclaw, Poland.


